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08/12/2016 12:48 CET | Aktualisiert 09/12/2017 06:12 CET

Kellogg's, New Balance und Co.: Diese Firmen positionieren sich nach Trumps Wahl politisch

Nach dem Wahlsieg von Donald Trump ist die Stimmung in den USA noch immer aufgeheizt. Da reicht meist ein kleiner Funke, um einen politischen Flächenbrand auszulösen. Dieser Gefahr sehen sich derzeit vor allem Firmen ausgesetzt, die in der Vergangenheit keinen Hehl aus ihren politischen Sympathien oder Antipathien gemacht haben. Und es gibt gleich eine ganze Reihe von Konzernen, die mit ihren Ansichten für Wirbel gesorgt haben.

Vor wenigen Tagen schlug der Hashtag #dumpkelloggs, auf Twiter große Wellen. Dem vorausgegangen war die Ankündigung des Cornflakes-Herstellers Kellogg's, seine Anzeigen von der rechtspopulistischen Seite „Breitbart News" entfernen zu wollen. Man wolle seine Marke nicht in einem Umfeld präsentieren, das nicht mit den Werten des Unternehmens vereinbar sei. Anhänger von „Breitbart" und deren Ideologie entrüsteten sich daraufhin unter dem Hashtag #dumpkelloggs auf Twitter. Kurze Zeit später folgten auch andere Firmen dem Vorbild von Kellogg's und kündigten ihre Anzeigen auf der Homepage.

Kellogg's folgt damit einem Trend, der sich schon im Wahlkampf abzeichnete. Während einige amerikanische Firmen, wie der Sportartikelhersteller New Balance, und auch deutsche Konzerne, darunter Siemens, BASF und die Deutsche Bank, keinen Hehl aus ihrer Sympathie für Donald Trump und dessen politischen Vorhaben machten, bezogen andere deutlich Stellung gegen die Ideologie des künftigen US-Präsidenten.

Die Bonbon-Hersteller TicTac und Skittles hatten bereits im Herbst gegen Trump Stellung bezogen.

Wie der Trump-Clan den Unmut des Skittles-Herstellers auf sich zog, lesen Sie bei Yahoo! Deutschland