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16/12/2016 06:55 CET | Aktualisiert 17/12/2017 06:12 CET

Gab es den Obama-Effekt in Hollywood?

Acht Jahre ist Barack Obama nun als US-Präsident an der Macht. Am 20. Januar nächsten Jahres wird er das Zepter - man will es sich noch immer nicht vorstellen - an Donald Trump übergeben.

Ein Text von Willy Flemmer

Acht Jahre, in denen der 44. Präsident der Vereinigten Staaten vieles erreicht hat, aber auch an einigen wichtigen Punkten gescheitert ist. Kritiker werfen ihm vor, sein Versprechen in der Guantanamo-Frage nicht eingehalten zu haben. Außerdem sei er beim umstrittenen Waffengesetz ebenso gescheitert wie als Krisenmanager bei Konflikten in Syrien und Afghanistan. Die Einführung der "Obamacare" und der Homo-Ehe, die Stabilisierung der US-Wirtschaft und der Einsatz für die Gleichberechtigung der Frau gehören jedoch zu Obamas großen Errungenschaften.

Das Kino in seiner Zeit

Hat Obama auch Spuren im US-Kino hinterlassen? Kann man hier von einem Obama-Effekt sprechen? Schließlich hat die Geschichte gezeigt, dass es durchaus Wechselwirkungen zwischen Politik und Kino geben kann. Die so genannte McCarthy-Ära etwa brachte Filme hervor, die die Kommunismus-Paranoia in der US-Gesellschaft zum Thema hatten; im New-Hollywood-Kino spiegelte sich auch das erschütterte Selbstverständnis der US-Gesellschaft in infolge des Vietnam-Krieges; in den 1970ern gab es Filme, die sich mit der Watergate-Affäre auseinandersetzen; das Action-Kino blühte unter der Reagan-Periode voll auf und das heutige Zeitalter des Big Data hat die James-Bond-Reihe nachhaltig verändert und desillusionierte Helden wie Jason Bourne hervorgebracht.

Yes, we can - inwiefern das berühmte Obama-Motto Einfluss auf Filmschaffende hatte und welche Talente die letzten acht Jahre hervorgebracht haben, lesen Sie auf Yahoo Deutschland