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13/09/2015 10:52 CEST | Aktualisiert 13/09/2016 07:12 CEST

Wohin mit den Flüchtlinge? Ein (nicht so) ernst gemeinter Vorschlag.

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Ich habe da so eine Idee, wir das Unterbringungsproblem der Immigranten, insbesondere für die Wintermonate lösen könnten. Der Staat muss nur die Fußballstadien beschlagnahmen, beispielsweise die Münchner Allianz-Arena. Auf dem Rasen können dann die Zelte aufgeschlagen werden. Im Winter sorgt die Rasenheizung für mollige Temperaturen, und je nach Jahreszeit hilft das variable Dach für ein angenehmeres Klima.

Über die Würfel-Bildschirme können wichtige Informationen übermittelt werden. Auch ein Deutschkurs könnte darüber übertragen werden und würde die Langweile erträglicher machen. In der VIP Lounge können die Arbeitgeber in stielgerechter Umgebung Personalgespräche führen. Die Lautsprecheranlage ermöglicht es, in jedem Winkel, gezielt Personen auszurufen, direkt anzusprechen, um die Formalitäten bei den Behörden vor Ort zu erledigen. Warteschlangen würden entfallen.

Exzellente, saubere Sanitäre Anlagen stehen zur Verfügung, und ein erprobter und funktionierender Catering-Service, der die Gaumenfreunde und Wünsche der unterschiedlichsten Art befriedigen kann, runden das Bild ab. Auch die Sicherheit ist Gewährleistet: Die Sicherheitsorgane können über eine Vielzahl von Kameras sich jederzeit ein Lagebild der Situation verschaffen, und wenn es sein muss, sofort reagieren. Auch vorteilhaft für die Strafverfolgung, denn es gibt den Videobeweis. Erprobte Einlass- und Auslass-Kontrollen ergänzen das Sicherheitskonzept. Besser geht's nicht.

Fassen wir Zusammen: Ideales Sommer-Winter-Quartier, Sanitäre Anlagen „Spitze"; Essen hervorragend, geordnete Kommunikativ und Administration gewähreistet; Sicherheit auf höchsten Niveau. Hervorragende Anbindung durch Bus und Bahn.

Nichts muss hastig aus dem Bodengestampft werden, alles perfekt, nur die 22 Kicker müssen auf Edelrasen verzichten, nicht mehr und nicht weniger, das ist doch nicht zu viel verlangt oder? Das ist wohl zu schaffen. Was halten Sie von dieser Idee?

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200 Menschen aus Deutschland, darunter Politiker, Schauspieler, Musiker, Studenten und andere Menschen haben in der Huffington Post ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie haben den Flüchtlingen in Deutschland zugerufen: "Willkommen, gut, dass ihr hier seid, weil..."

Seit dieser Aktion erreichen uns täglich weitere Dutzende Beiträge zu diesem Thema. Wenn Sie sich an der Diskussion mit einem eigenen Artikel beteiligen wollen, schreiben Sie an blog@huffingtonpost.de.

Es ist Zeit, dass wir in Deutschland ein Zeichen setzen. FÜR Weltoffenheit, FÜR Toleranz und FÜR Menschen in Not

Kleine Gastfreundschaft ganz groß: Hier macht ein Münchner Kleinkind vor, wie wir alle Flüchtlinge begrüßen sollten