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14/12/2016 10:07 CET | Aktualisiert 15/12/2017 06:12 CET

Früher dealte ich mit Drogen, jetzt wurde ich von Angela Merkel ausgezeichnet

Aufgewachsen in einem von Alkoholsucht und Gewalt geprägten Elternhaus, durchlebt er die typische Karriere eines Kriminellen, der mit kleinen Delikten anfängt und über die Jahre zum Berufsverbrecher avanciert, bis er eines Tages auffliegt.

Mit 40 zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt - welche Perspektive hat jemand, der außer einem Hauptschulabschluss und etlichen Jahren Überlebenskampf nichts vorweisen kann und nun als "Knacki" gebrandmarkt ist?

Mehr zum Thema: Ehemaliger Drogensüchtiger klagt an: Die moderne Erziehung treibt Kinder in die Drogensucht

Volkert Ruhe schaffte es, sich von seinem Schicksal zu befreien und stieg nach seiner Entlassung zum gefeierten Sozialunternehmer auf.

Wie ihm das gelang und warum Angela Merkel ihn für seine Arbeit sogar ausgezeichnet hat, seht ihr oben im Video.

Volkert Ruhe ist Autor des Buchs "Hinterm Stacheldraht geht's weiter - Vom Berufsverbrecher zum gefeierten Sozialunternehmer"

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Oft schauen wir auf gesellschaftliche Entwicklungen nur aus einer abstrakten Perspektive: Experten sprechen über Probleme anhand von Studien. Politiker loben, was gut läuft, anhand von grauen Statistiken - all das hat mit dem Alltag der Menschen, die von diesen Entwicklungen betroffen sind oder sie prägen, oft wenig zu tun.

Diese Menschen kommen jetzt in der Huffington Post zu Wort. Denn wie fühlt sich Armut in einem reichen Land jenseits der Statistiken an? Wie sieht Deutschland aus der Perspektive eines Obdachlosen aus? Vor welchen Problemen steht ein gerade angekommener Flüchtling? Wer hat mit seiner Initiative ein gravierendes Problem gelöst? All das ist Thema in HuffPost-Voices.

Diskutiert mit und schickt uns eure Erlebnisse an Blog@huffingtonpost.de.