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17/11/2015 11:32 CET | Aktualisiert 17/11/2016 06:12 CET

Was Sie über das Tarot- Kartenlegen wissen sollten

Fuse via Getty Images

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Woher stammen die Tarotkarten?

Legendär ist der wahre Ursprung des Tarot im alten Ägypten, ebenso nicht beweisbar wie Zusammenhänge zu kabbalistisch/ hebräischen Lehren.Tarotkarten sind schon uralt,es scheiden sich jedoch sich die Geister, woher der Tarot originär stammt, bzw. wer der Urheber nun wirklich war. Urkundlich erwähnt wurde das Kartendeck in Europa, im schweizerischen Bern um 1367 unter dem Namen Tarot.

Im Jahre 1550 erschien der Tarot, sowohl in Italien unter dem Namen Tarocci , als auch in Frankreich unter dem Namen Taraux. Inzwischen ist der Tarot auf der ganzen Welt verbreitet und das nicht nur in der okkulten Szene.


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Wie viele Arten unterschiedlicher Tarot Decks gibt es?

Schätzungen zufolge existieren heute ca. 600 verschiedene Arten unterschiedlicher Tarot Decks. Nur die bekanntesten sollen hier vorgestellt werden. Der Marseille Tarot und Der Rider Waite Tarot zählen zu den Gebrauchsfavoriten, wobei der Rider Waite Tarot etwas filigraner als der Marseille Tarot gestaltet ist.

Der Tarot vom wohl populärsten Okkultisten des 19. Jahrhunderts Aleister Crowley, Der Crowley Tarot, erfreut sich aufgrund seiner farbenfrohen und doch surreal unheimlichen Aura großer Beliebtheit. Des weiteren gibt es viele schöne Tarotkarten Decks, die das Auge des Betrachters erfreuen, die aber weniger zum erlernen oder zur ernsthaften divinatorischen Arbeit geeignet sind.

Dazu zählen unbestreitbar Der Böhmische Katzentarot, Der Ägyptische Tarot oder Der Bohemian Gothic Tarot. Elfen- Feen- Gummibärchen- Blumen und Märchenfiguren Tarots zählen da wohl schon eher zu den Liebhaberstücken.

Dauert es lange, bis man mit Tarotkarten umgehen kann?

Der Marseille Tarot und der Rider Waite Tarot eignen sich am besten zum lernen und arbeiten mit Wahrsagekarten, weil sowohl die Farbgebung, als auch die Symboliken der Karten das Unterbewusstsein direkt ansprechen, nicht zuletzt aufgrund archetypischer Gliederungen.

Der Tarot unterteilt sich in 22 Karten der großen, und 56 Karten der kleinen Arkana. Sinnvoll ist es, sich erst einmal mit den Einzelbedeutungen der Karten vertraut zu machen. Wobei an dieser Stelle erwähnt werden soll,dass man den Tarot im eigentlichen Sinne nicht erlernen kann, man kann nur mit ihm leben.

Als nächster Schritt folgt Das Ziehen einer Tageskarte, anhand derer man ganz individuell die ganze Bandbreite der Bedeutungen erfassen kann, Tag für Tag. Danach befasst man sich mit Tageskarten- Kombis, etwas später mit Legungen.

Es ist jedem selbst überlassen, ob er ein Tarot Seminar in Anspruch nehmen möchte, ob er online von einem Hotline Kartenleger lernen will oder auf autodidaktische Weise. Viele ehemalige Tarot Schüler haben jedoch entnervt aufgegeben, weil sich der Tarot vorstellungsgemäß nicht so einfach erfassen lässt.

Was einerseits an der großen Anzahl von 78 Karten und deren schier unendlichen Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten liegt, andererseits an mangelnder Geduld/ Fantasie/ Kombinationsgabe seitens des jeweiligen Kartenlegers.

Spirituell ausgedrückt, sucht sich der Tarot seinen Kartenleger selbst aus, genau wie jedes andere divinatorische Hilfsmittel sein Medium.


Tatsächlich gibt es wenige, die mit dem Tarot, in welcher Erscheinungsform auch immer, umgehen können. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass es beim Tarot darauf ankommt, sich das Kartendeck zu personalisieren, was bedeutet von Plakativem abzuweichen und so dem Tarot auf natürlichem Wege seine Geheimnisse zu entlocken.

Was unterscheidet den Tarot von anderen Wahrsagekarten?

Der Tarot wird auch Das Buch des Lebens genannt, er ist ohne Anfang und ohne Ende. In ihm ist das gesammelte Wissen vieler unterschiedlicher Kulturen enthalten, zusammengetragen von weisen Menschen im Laufe von mindestens 7 Jahrhunderten, wenn nicht sogar noch mehr.

Man kann mit Tarotkarten quasi jede nur erdenkliche Frage beantworten, sei sie nun irdisch, über- oder unterirdisch. Der Tarot schult alle Sinne auf eine Weise, dass man schon von höherer Wahrnehmung sprechen kann, hat man sich den Tarot erst einmal zugänglich gemacht.

Oft wird der Tarot mit anderen Wahrsagekarten ergänzt, was für Tarot Experten einem Sakrileg gleichkommt.

Egal ob physilogische- psychologische- emotionale- physische- metaphysische- chronologische- elementare oder alltägliche Gegebenheiten, der Tarot ist als Medium universell anwendbar.

Ob man mit dem Tarot ja oder nein Fragen beantworten kann, obliegt dem deuterischen Geschick des Kartenlegers, denn die Aussagen der Tarotkarten sind fließend. Kartenlegen mit Tarotkarten stellt in der Kartomantie die absolute Königsklasse dar.

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