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16/12/2016 10:05 CET | Aktualisiert 17/12/2017 06:12 CET

Ein Flüchtlingskind erinnert sich: "Das habe ich in drei Jahren Flucht gelernt"

Barbara Thimm-Maldener verbrachte nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als drei Jahre in einem Flüchtlingscamp. Über ein Auffanglager in Flensburg floh sie mit dem Zug danach weiter über Kassel und landete mit ihrer Familie in Fulda. Dort wurde sie von UNICEF Mitarbeitern in Empfang genommen und versorgt.

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Heute engagiert sie sich selbst als ehrenamtliche Helferin für Geflüchtete. Ihre Botschaft: Das Schicksal, das viele Syrer in den vergangenen Jahren erleben mussten, unterscheidet sich nicht von dem, was viele Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg durchmachten. Ihre ganze Geschichte seht ihr oben im Video.

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Oft schauen wir auf gesellschaftliche Entwicklungen nur aus einer abstrakten Perspektive: Experten sprechen über Probleme anhand von Studien. Politiker loben, was gut läuft, anhand von grauen Statistiken - all das hat mit dem Alltag der Menschen, die von diesen Entwicklungen betroffen sind oder sie prägen, oft wenig zu tun.

Diese Menschen kommen jetzt in der Huffington Post zu Wort. Denn wie fühlt sich Armut in einem reichen Land jenseits der Statistiken an? Wie sieht Deutschland aus der Perspektive eines Obdachlosen aus? Vor welchen Problemen steht ein gerade angekommener Flüchtling? Wer hat mit seiner Initiative ein gravierendes Problem gelöst? All das ist Thema in HuffPost-Voices.

Diskutiert mit und schickt uns eure Erlebnisse an Blog@huffingtonpost.de.