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09/02/2014 05:44 CET | Aktualisiert 11/04/2014 07:12 CEST

Seltsame Tricks vor der Währungsreform, Teil 3

Die anstehende Reform des westlichen Finanzystems, verbunden mit Schuldenschnitten, ist bereits beschlossene Sache. Die Warnzeichen und Kommunikation lassen an Deutlichkeit nicht mehr zu wünschen übrig.

Die anstehende Reform des westlichen Finanzystems, verbunden mit Schuldenschnitten, ist bereits beschlossene Sache. Die Warnzeichen und Kommunikation lassen an Deutlichkeit nicht mehr zu wünschen übrig. Mittlerweile wächst auch die Einsicht, es bleibt uns gar nichts mehr anderes übrig.

Die Krise und die die endlosen Maßnahmen haben die Masse abgestumpft. Zudem wechseln sich Bad News und euphorisierende Meldungen über die Wirtschaft ab. Zurück bleibt eine gewisse Konfusion, die mit kreditgetriebenen Konsum betäubt wird.

Unterschwellig spürt jeder und es ist das kollektive Vermächtnis der Erfahrungen der Vorfahren in uns, dass etwas "Großes" kommt.

Anstatt noch etwas zu unternehmen und aus dem Papiergeldsystem und Anleihen zu flüchten, bleiben die meisten Marktteilnehmer, wie gelähmt stehen.

Eben wie Schafe in Schockstarre.

Genau deshalb nennt man sie ja auch Schafe. Weil man sie dann so gut scheren kann.

Vor einer Währungsreform wird das Gold nach Hause geholt, soweit das noch geht, wie im Falle Deutschlands.

Vor einer Währungsreform wird das Geld nach Hause geholt!

Es ist daher nur eine Frage der Zeit, bis auch die Edelmetallpreise durch die Decke gehen. Als ultmative Währung. Und dann vergleichen Sie mal die Kurse von Gold gegen die türkische Lira, die argentinische Währung und andere Schwellenländer. Es werden astronomische Zahlen sein. Genau deshalb besorgen sich deren Zentralbanken auch Gold. Damit diese Staaten nicht völlig abstürzen, wird der Goldpreis unten gehalten. Zudem hofft man, das Main-Street sich bei niedrigen Goldpreisen und negativer Berichterstattung mit den Käufen physicher Ware bis dahin zurück hält. Ansonsten hätte man auch keine Hemmungen, den Handel mit physischer Ware zu verbieten. In Befürchtung genau dessen, entwickeln sich Minenaktien aktuell besser als physische Ware.

Der normale Mensch auf der Straße merkt von alledem nichts.

Und wenn er etwas darüber liest, freut er sich, glaubt er doch, sich so von seinen Schulden befreien zu können. Aber wird das System den Banken das Vermögen abnehmen oder der Main-Street? Je nachdem, was Sie geneigt sind zu glauben, gehören Sie in Zukunft zu denen, die am warmen Ofen sitzen oder draussen in der Kälte sitzen.

Weltweit gehen private Anleger aus Gold ETFs, Goldfonds und dergleichen heraus und gehen direkt in physische Ware. Das System verkauft der Masse aber genau das Gegenteil. Die Anleger gehen in Scharen aus Gold, sagt man. Man spricht von Desinteresse und die Masse glaubt es. Nichts könnte falscher sein.

If the Majority would be right, the Majority would be rich....

Übrgens die Flucht aus Papiergold drückte den Goldpreis mit Hilfe von Short-Optionen schön nach unten. Die Informierten saugen sich voll Gold. Informierte sind jene, die Insider-Informationen haben und jene, die goldnahe Seiten lesen und dadurch nahezu einen ähnlich guten Informationsstand haben.

Auch die Notenbanken holen sich ihr Gold zurück, ob Venezuela oder Deutschland.

Das passiert unmittelbar vor einer Währungsreform. Denn jahrzehntelang hat es keinen geschert, wo und was mit dem Gold passiert. Außer Gold- und einigen Wirtschaftsbloggern.

Aber das waren ja damals Verschwöungstheoretiker. Ewige Miesmacher.

Wie nennt man sie heute? Visionäre?

Weitere Anzeichen:

Die Notenbanken wollen ihre toxischen Papiere los werden. Und zwar vor allem die ausländischen. Denn es steht eine Entwertung in nicht-nationalen Währungen bevor. Beipielsweise muss China befürchten, dass die USA bald den Vorhang aufmachen und das Spektakel beginnt. Also werfen Sie Devisenreserven und US-Anleihen auf den Markt.

Gekauft werden sogar Aktien, Ländereien usw.

Trotz der Schwellenländerkrise, steigt der Dollar diesmal nicht so dramatisch, wie früher an. Aber schauen Sie sich die zweite Weltreservewährung, den Euro an. Hier geht es hin. Aber wenn die Euro-Zone und die USA gemeinsame Sache bei der Währungsreform und den Schuldenschnitten machen. Was dann?

Gold, Aktien, Minen...Ländereien, Immobilien, Diamanten. Egal was, es wird mehr wert sein, als entwertetes Geld. Logisch oder?

Kurz vor der Währungsreform treiben alternative Währungen ihre Blüten. Waren es früher Liberty Dollars oder Tulpenzwiebeln, sind es heute Bitcoins oder Litecoins. Selbst solchen Systemen traut man schon mehr Stabilität zu, als den Währungen der Staaten. Genau deshalb boomen solche alternativen Geldsysteme.

Die Wohlstandsfonds von reichen Ländern, wie Norwegen und Singapur haben nur noch eine geringe Prozentzahl von Anleihen zu Aktien und Immobilien. Dieser Anteil wird stetig verringert.

Die Schwellenländer, auch wenn sie nicht so hohe Devisenreseren haben, wie China, müssen nun ihre noch verkaufbaren Reserven an Fremd-Anleihen auf den Markt werfen. Die eigenen Anleihen will kaum noch jemand haben, es sei denn zu sehr hohen Renditen.

Die FED und die EZB kaufen sozusagen im Vorfeld dadurch Ihre Schulden in eigener Währung auf, indem sie diese Anleihen aufkaufen. Man kann jetzt sogar die Schulden, die ja Währungsreserven der ganzen Welt sind, zurück rufen, kauft sich dadurch Zeit und entwertet sie demnächst außerdem.

Gelackmeierte sind die Schwellenländer, wieder einmal. Diese müssen sogar Fremdwährungskredite auflegen, also Staatsschuldverschreibungen in Euro oder US-Dollar.

Weil der Goldmarkt so klein ist, investieren viele Zentralbanken zusätzlich in Aktien. Es handelt sich um die Zentralbanken aus wohlhabenden Ländern, die über hohe Devisenreserven verfügen. Unter anderem ist das auch die Schweiz.

Der Aktienmarkt ist durch die Flucht in reale Güter nach unten abgefedert. Genau wie Gold.

Und versuchen Sie mal in einer der Metrolpolen dieser Welt eine günstige Immobilie zu finden.

Kurz vor der Währungsreform flieht aber noch eine Gruppe. Es sind die, sagen wir es höflich, großen Geschäfts- und Investmentbanken.

Sie fliehen aus den Anleihemärkten der Schwellenländer und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung. Nennen wir es 'Verbrannte Erde'. Noch schlimmer und genau deshalb spricht man ja auch von Bankstern, man verkauft in das Elend und Chaos, was man selbst verstärkt, noch die Währungen dieser armen Teufel gegen Euro und Dollar ab. Das Resultat, abschwächendes bis kollabierendes Wachstum und die Schwellenländer oder Dritte Welt-Länder müssen trotzdem die Zinsen erhöhen. Und sind außerdem gezwungen ihre letzten Reserven in EURO oder Dollar auf den Markt zu werfen.

Damit schlägt die Währungreform des Westens gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die alten Verhältnisse bleiben vorerst weitgehend erhalten. Rohstoffzulieferer für den Westen und preiswerte Werkbank. Zudem befreit man sich von den Schulden und sorgt sogar dafür, dass mangels Geld und Gold kaum noch Handlungsspielraum für die Zukunft der Schwellenländer bleibt. Nicht ohne die spätere, großzügige "Hilfe" des Westens.

Die Währungsreform wird nicht nur die Staatsschulden im Westen verringern, sondern auch den Aufstieg der Schwellenländer abbremsen.

Nämlich genau, bis der Westen seine Freihandelszone aus EU + NAFTA etabliert hat. Dann kann nicht mehr viel anbrennen und spätestens von da an, kann es los gehen mit der Reform. Oder bevor die eurokritischen Parteien in das EU-Parlament einziehen.

Also zwischen April/Mai 2014 + Zeitraum X wird es sich abspielen.

Ein raffinierter Coup, das mus man schon sagen.