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12/12/2015 05:39 CET | Aktualisiert 12/12/2016 06:12 CET

Nicht denken und reden, sondern handeln! Gott und die Bibel neu entdecken!

Arrangements-Photography via Getty Images

Das Neue Testament ist voll mit Lebensweisheiten und entsprechenden Hilfen. Aufgabe dieser Artikelserie ist es, diese zu extrahieren und verständlich für unsere heutige Lebenswelt in einem Bibelextrakt wiederzugeben.

Nicht denken und reden sondern handeln! -

Bibelextrakt (heute Matthäus 3)

Wir haben zu fast allem eine Meinung. Wir machen uns Gedanken und bedauern in wortreichen Reden das Schicksal einzelner Personen, verschiedener Personengruppen, Länder oder sogar einzelner Kontinente.

Ich höre immer wieder Worte, die Gewalt und Armut ablehnen, die Hass, Rache und Missgunst verurteilen und daher im Umkehrschluss eine Welt voller Liebe, Zuneigung, Wertschätzung und Mitgefühl erschaffen wollen.

Aber wo ist diese Welt?

Warum werden wundervolle Szenarien und Lösungsmöglichkeiten entwickelt, besprochen und verbessert, aber nicht oder nicht vollständig in die Realität umgesetzt? Jede Wohnzimmercouch, jeder Stehtisch eines Schnellimbisses, jede Sitzbank in einer Eckkneipe mutiert durch die dort anwesenden Menschen zu einer hoffnungsvollen Brutstätte von Ideen, die jedoch wie Seifenblasen zerplatzen, wenn sie ein paar Minuten das Licht der Realität gesehen haben.

Warum reden so viele Menschen davon, dass sie Frieden, Liebe und Freiheit wollen, aber handeln nicht danach?

Ja, am Anfang war das Wort.

Aber Gott lehnte sich dann nicht wie wir Menschen auf dem Sofa zurück und widmete sich einer anderen Idee, um sie kurz darauf wieder zu vergessen. Nein, er erschuf die Welt.

Ich glaube, jeder Einzelne von uns könnte ein friedvolleres, zufriedeneres Leben führen in einer harmonischen Welt, wenn wir anfangen würden weniger zu reden und mehr zu handeln. Und zwar ein Handeln im Sinne Gottes, ein Handeln für die Liebe, ein Handeln für die Freiheit.

Aber müssen wir uns dazu nicht erst fortbilden, die Bibel studieren und jeden Sonntag in die Kirche gehen?

Nein! Wir können sofort starten. Jetzt, in diesem Augenblick. Gott ist es egal, wer den größten Beitrag erschafft, wer den meisten Menschen hilft oder wer das größte Opfer erbringt. Er möchte nur, dass wir anfangen, Früchte der Liebe zu produzieren.

Nach diesen Sätzen können wir uns nicht mehr zurücklehnen und wieder einmal lamentieren. Jetzt ist es an uns, dass wir handeln. Das können schon ganz kleine Sachen sein z. B. jemanden die Tür aufhalten, im Fahrstuhl jemanden anlächeln, der alten Dame anbieten, die schweren Taschen zu tragen oder dem verhassten Kollegen einen Kaffee mitzubringen. Wir müssen dabei nicht bis zur Selbstaufgabe gehen, aber wenn wir genug von etwas haben, dann können wir teilen, um denen zu geben, die nichts haben. Wir können von unseren materiellen Gütern etwas abgeben, aber auch von unserer Liebe, unserer Hoffnung, unserem eigenen, empfundenen Frieden. Wir müssen auch keine Reichtümer anhäufen, denn wie können wir reich sein, wenn andere Menschen vor Hunger sterben?

Doch hören wir auf zu reden und fangen an, Gutes zu tun, denn daran werden wir gemessen. Gott wird uns am Ende unseres Lebens fragen, wie viel Gutes wir erschaffen haben und jede böse Tat, jedes Unterlassen, jedes beleidigende Wort wird uns vor Scham und Bedauern in unserer Seele brennen, wenn wir Gott, der absoluten reinen Liebe, gegenübertreten.

Zusammenfassung:

Hören wir endlich auf nur zu reden und fangen wir an, Gutes zu tun. Jetzt, in diesem Augenblick.

Affirmation:

(Wiederholen Sie die folgende Affirmation am besten mehrmals am Tag. Sie können sie auch abschreiben und an Ihren Spiegel oder an Ihre Tür kleben, auf Ihren Schreibtisch oder auf ihren Nachttisch usw. stellen, damit sie ständig präsent ist und so eine Änderung in Ihrem Leben einleitet, wenn Sie dies möchten.)

Ich entscheide mich dazu, Gutes zu tun. Ich handle jetzt im Sinne Gottes, der absoluten reinen Liebe.

Ihre Beispiele:

Wenn Sie sich auch dazu entschieden haben weniger zu reden und mehr zu handeln, dann berichten Sie doch bitte über Ihre Erlebnisse und schreiben mir eine E-Mail (tjalf-vanorten@outlook.de). Gern würde ich Ihre Erfahrungen anderen Interessierten auf meiner Homepage (tjalf-vanorten.de) zukommen lassen.

Mit den besten Grüßen

Tjalf Vanorten

Bibeltext und weitere Quellen:

Johannes forderte seine Zuhörer auf, dass sie zeigen sollten, dass sie sich wirklich ändern wollten. (vgl. Deutsche Bibelgesellschaft 2000 : S. 5 / MATTHÄUS 3, 8) Er sagte sogar: „Die Axt ist schon angelegt, um die Bäume an der Wurzel abzuschlagen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen." (Deutsche Bibelgesellschaft 2000 : S. 5 / MATTHÄUS 3, 10). Jesus greift dieses Bild erneut auf und wiederholt es mit den gleichen Worten. (vgl. Deutsche Bibelgesellschaft 2000 : S. 78 / LUKAS, 7 - 9). Doch er nennt Beispiele, wie man sich verhalten soll. Er sagt: „Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keines hat. Und wer etwas zu essen hat, soll es mit jemanden teilen, der hungert." (Deutsche Bibelgesellschaft 2000 : S. 78 / LUKAS, 3, 11). Zu den Soldaten sagt er: „Beraubt und erpresst niemand, sondern gebt euch mit eurem Sold zufrieden!" (Deutsche Bibelgesellschaft 2000 : S. 78 / LUKAS, 3, 14).

(Auch auf Huffington Post)

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