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05/12/2015 11:56 CET | Aktualisiert 05/12/2016 06:12 CET

Der Bibelextrakt (heute Matthäus 1 - 2)

Arrangements-Photography via Getty Images

Das Neue Testament ist voll mit Lebensweisheiten und entsprechenden Hilfen. Aufgabe dieser Artikelserie ist es, diese zu extrahieren und verständlich für unsere heutige Lebenswelt in einem Bibelextrakt wiederzugeben.

Entscheidungen sinnvoll treffen

Wie treffen wir heutzutage unsere Entscheidungen?

Wir sammeln Fakten, analysieren sie und treffen dann mit Hilfe unseres Verstandes eine Entscheidung. Manchmal gehen wir sogar noch einen Schritt weiter und berücksichtigen dabei unsere Intuition oder unser Bauchgefühl.

Ich finde, dass bei diesem Vorgehen ein wesentlicher Aspekt vergessen wird. Eine oft nicht begründbare, in uns ruhende Weisheit voller Liebe und Freiheit, die wir in unsere Überlegungen mit einbeziehen sollten. Und damit meine ich Gott. Jeder kann Gott wahrnehmen, wenn er es nur möchte.

Aber Vorsicht: Oft meinen wir sogar Gott zu hören. Dabei handelt es sich jedoch oft nur um unsere innere Stimme, die aus unseren bisherigen Erfahrungen und Ängsten gespeist wird. Oder aber wir verwechseln Gott mit unserer Intuition oder unserem Bauchgefühl.

Gott ist dagegen in uns und außerhalb von uns dann anwesend und wahrnehmbar, wenn etwas aus reiner Liebe und Freiheit passiert. Dies kann ein Lächeln eines anderen Menschen sein, ein liebes Wort, eine Geste.

Es kann aber auch ein Gefühl, eine Melodie, eine Schwingung, eine Art Resonanz und noch vieles mehr sein. Manchmal können wir Gott auch in unseren Träumen wahrnehmen. Aber seien Sie bitte vorsichtig mit Träumen. Oft werden sie nämlich auch aus unseren bisherigen Erlebnissen und Ängsten gespeist.

Ein blindes Befolgen von geträumten Hinweisen würde uns unweigerlich ins Verderben stürzen.

Manchmal ist unsere Welt aber so laut, bunt und hektisch, dass wir Gott nicht mehr wahrnehmen, ihn nicht mehr spüren und ihn deshalb im Alltag und bei unseren Entscheidungen vergessen.

Manchmal ist es aber auch so, dass wir im Laufe unseres Lebens verlernt haben, auf Gott zu vertrauen, weil uns die Logik und der Verstand mitteilen, dass sie effektivere Antworten besitzen. Gott ist jedoch immer da. Wir müssen nur bereit sein, Gott zu erkennen und ihn und seine Vorstellungen in unser Leben einladen. Diese Artikelserie soll dazu dienen.

Wenn wir es schaffen, Gott wieder wahrzunehmen und ihn zu berücksichtigen, die Fakten logisch zu erfassen und unsere Ängste distanziert zu betrachten, können wir Entscheidungen treffen, die uns in Richtung eines glücklichen Lebens führen.

Zusammenfassung:

Versuchen wir in allem Angenehmen und Schönen Gott zu erkennen und laden ihn zu unseren nächsten Entscheidungen ein. Wir können uns fragen, wie er an unserer Stelle entschieden hätte beziehungsweise was wir noch wissen müssen, um eine richtige Entscheidung zu treffen.

Affirmation:

(Wiederholen Sie die folgende Affirmation am besten mehrmals am Tag. Sie können sie auch abschreiben und an Ihren Spiegel oder an Ihre Tür kleben, auf Ihren Schreibtisch oder auf ihren Nachttisch usw. stellen, damit sie ständig präsent ist und so eine Änderung in Ihrem Leben einleitet, wenn Sie dies möchten.)

Gott ist in meinem Leben präsent. Ich nehme ihn wahr und berücksichtige ihn bei meinen Entscheidungen.

Bibeltext:

So hatten die Sterndeuter von Herodes die Aufgabe, Jesus zu suchen und Herodes davon zu berichten.

Gott jedoch sagte ihnen, dass sie nicht zu Herodes zurückkehren dürfen. Sie taten es auch nicht und widersetzten sich damit einem königlichen Befehl. Stattdessen hörten sie auf die Stimme Gottes, die ihnen im Traum erschien (vgl. Deutsche Bibelgesellschaft 2000 : S. 4 / MATTHÄUS 2, 7 - 12. Weitere Beispiele: MATTHÄUS, 1,20; 2.19.22).

Ihre Beispiele:

Wenn Sie Gott in Ihren Entscheidungen berücksichtigen und darüber berichten möchten, so schreiben Sie mir bitte eine E-Mail (tjalf-vanorten@outlook.de). Gern würde ich Ihre Erfahrungen anderen Interessierten auf meiner Homepage (tjalf-vanorten.de) zukommen lassen.

Mit den besten Grüßen

Tjalf Vanorten

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