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11/03/2016 06:29 CET | Aktualisiert 12/03/2017 06:12 CET

Ich verstehe nicht, warum Menschen auf das Wahlrecht verzichten

Thomas Lohnes via Getty Images

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Seit jeher interessiere ich mich für Politik, da mit politischen Prozessen die Lebensbedingungen der Menschen beeinflusst werden. Die grundlegendste Form dieser Willensbildungsprozesse sind demokratische Wahlen, die auf allen Ebenen unserer Gesellschaft stattfinden.

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Früher mussten die Menschen für dieses Recht kämpfen. Umso unverständlicher ist es für mich, wie viele Menschen heute nicht mehr zur Wahl gehen und auf dieses Bürgerrecht verzichten. Dabei zählt jede einzelne Stimme.

Ergebnis sollte Mehrheitswillen der Bevölkerung widerspiegeln

In bestimmten Wahlbezirken entscheidet am Ende nur eine Hand voll Stimmen über den Ausgang einer Wahl und daraus abgeleitet über die politische Zukunft in einer Region. Außerdem ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen wählen gehen. Erst dann ist sichergestellt, dass das Ergebnis tatsächlich den Mehrheitswillen der Bevölkerung widerspiegelt.

Mit Blick auf die Landtagswahl am 13. März gehe ich wählen, da ich möchte, dass Baden-Württemberg wieder eine Spitzenposition in Deutschland und Europa einnimmt. Ich bin der Meinung, dass unser Land mehr kann, als es unter grün-roter Regierung gezeigt hat. Bei Pisa sind wir nicht mehr Spitze, wahrscheinlich auch, weil das Modell der Gemeinschaftsschule die Mittelmäßigkeit in unserem Land von klein auf fördert.

Gleichzeitig möchte ich die Neigung der Grünen durchbrechen, den Bürgern überbordende Vorschriften zu machen. Man denke nur an die Idee des verpflichtenden "Veggie-Day" für alle. Diese Mischung aus Mittelmaß und Bevormundung schürt Unzufriedenheit, hemmt die Leistungsfähigkeit und Kreativität einer Gesellschaft und beschränkt die Freiheit des Individuums beziehungsweise der Familie.

Weil ich diese Mittelmäßigkeit durchbrechen und wir mehr aus dem gigantischen Potential unseres Landes herausholen sollten, werde ich wählen gehen und meine Stimme meiner Partei, der CDU geben.

CDU nimmt alle Menschen mit

Als einzig verbliebene große Volkspartei sind wir in der Lage, ausgewogene, von breiten Bevölkerungsschichten getragene, Antworten auf die drängenden Fragen der Zeit zu geben. Wir haben einen Blick auf unser Land, der alle Menschen mitnimmt und nicht nur auf einzelne Gruppen abzielt.

Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass unser für die Landtagswahl erarbeitetes Regierungsprogramm sowohl ältere Menschen, die Jugend, Familien, Selbständige und auch Arbeitnehmer anspricht. Jede Bevölkerungsgruppe haben wir im Blick.

Nicht nur weil ich aktiv an der inhaltlichen Ausrichtung unseres Programms mitgearbeitet habe weiß ich, dass wir gerade auch für junge Menschen und Erstwähler das Richtige im Repertoire haben.

Sparpolitik an erster Stelle

An erster Stelle stehen für mich unsere Sparziele. Wir möchten keine weiteren Schulden machen, die folgende Generationen bezahlen müssen. Das stärkt den Gestaltungsspielraum der Kinder und Jugendlichen von heute in der Zukunft. Damit stehen wir im starken Kontrast zu allen anderen Parteien, die angesichts der Flüchtlingskrise aus verschiedenen Gründen sofort neue Schulden machen wollen.

Aber auch viele andere Punkte unseres Wahlprogramms stehen für gute Lebensbedingungen und hervorragende Perspektiven für die jungen Menschen in Baden-Württemberg. Man denke nur an den Ausbau des flächendeckenden Glasfasernetzes, die Förderung von Familien mit Kindern, die Stärkung des ländlichen Raums oder den Erhalt eines differenzierten Schulsystems, der allen Kindern eine Schulbildung orientiert an den eigenen Fähigkeiten ermöglicht.

Ich bin überzeugt, dass sich jeder junge Mensch bei uns wiederfindet, weshalb ich dafür werben möchte, der CDU am kommenden Sonntag das Vertrauen zu schenken.

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