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22/02/2016 05:01 CET | Aktualisiert 22/02/2017 06:12 CET

Soziale Medien und Politik: Die griechische Jugend ‎mischt sich ein

Konrad-Adenauer-Stiftung

In Griechenland finden Jugend und Politik über Soziale Medien einen neuen Weg der Kommunikation

In der Ära der "Metapolitefsi", den Jahrzehnten nach dem Sturz der Militärdiktatur in Griechenland im Jahr 1974, wurden junge Griechen hochgradig politisiert. Traditionell haben dabei die Universitäten eine wichtige Rolle gespielt: An ihnen dominierten die Studierendenorganisationen der Parteien so weit, dass sie zum Teil Aufgaben der Universitätsverwaltung übernahmen. Mit den Jahren der Krise zeigen sich immer mehr junge Griechen enttäuscht von ihren Politikern und haben auch zusehends das Interesse an einem politischen Engagement über die universitären Gruppen verloren. Gleichzeitig ist die Bedeutung der Sozialen Medien in der politischen Kommunikation gewachsen und junge Griechen informieren sich zusehends auf diesem Wege. Gerade die Zeiten der rasanten innenpolitischen Entwicklungen rund um das Referendum im Sommer 2015 hat Facebook und vor allem Twitter zum unersetzlichen, schnellen Medium gemacht, über das sich viele Griechen auf dem Laufenden hielten. Dennoch nutzen bisher nur wenige griechische Politiker die Sozialen Medien, um sich explizit an junge Bürger zu wenden. Sehen Sie die Meinung von drei jungen griechischen Social Media-Nutzern. Konzept und Realisation: Iakovos Dimitriou2016-02-03-1454507004-6310832-Drinnen.jpgEs stimmt nicht, dass sich junge Menschen nicht für Politik interessieren, sie gehen nur anders damit um. Daher will die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) zusammen mit der Huffington Post der Frage nachgehen: Wie muss Politik für junge Menschen aussehen? Weltweit werden Experten der Konrad Adenauer Stiftung politische Initiativen und Vorgehensweisen analysieren. Wenn Sie sich an der Diskussion beteiligen möchten, schreiben Sie an Blog@huffingtonpost.de.Auch auf HuffPost:
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