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23/11/2015 13:08 CET | Aktualisiert 23/11/2016 06:12 CET

Yoga und Meditation bei Erkältung

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Yoga und Meditation stärken das Immunsystem. Bild: Art of Living

Nun hat er Einzug gehalten der Winter, Schneeflocken tauchen alles in ein zartes Weiß, und die Natur kommt zur Ruhe. Es wird still. Ein Genuss für die Sinne wie für Geist und Seele. Damit auch der Körper fit bleibt und die Stille so richtig gut genießen kann, hier ein paar Tipps für Sie, wie Sie mit Meditation und Yoga Ihr Immunsystem stärken und damit vor Erkältungen besser gefeit sind. Hat Sie`s bereits erwischt, auch dann wirken Yoga und Meditation, wie zum Beispiel die Sahaj Samadhi Meditation, wahre Wunder, um schnell wieder gesund zu werden.

Tipp 1: Meditation stärkt Ihr Immunsystem

Meditation ist eine alte Entspannungstechnik, die Ihr Immunsystem stärkt und damit Ihr Wohlbefinden auch in der kalten Jahreszeit steigert. Einzige Voraussetzung: die tägliche Praxis.

Fühlen Sie sich unwohl, dann liegt das daran, dass die Erkältung Ihnen die Energie raubt. Ist unser Energielevel hingegen hoch, dann fühlen wir uns wohl. Meditieren Sie regelmäßig, dann erhöht sich der Level an Lebensenergie (Prana) in Ihrem Körper. Das wiederum bringt Ihr Immunsystem in Schwung. Ist das Immunsystem stark, dann haben Krankheiten, wie die Erkältung, eine geringere Chance zu entstehen.

Erholen Sie sich also beziehungsweise bleiben Sie gesund mit Meditation! Versuchen Sie es doch einmal mit einer geführten Onlinemeditation, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was Meditation genau bedeutet.

Tipp 2: Pranayama, Mudras & Yoga

Haben Sie schon mal beobachtet, wie Babys und kleine Kinder sich bewegen oder schlafen? Ihre Körperhaltungen oder die Art ihre Finger zu halten, wenn sie schlafen, zeigen, dass Yoga und Mudras (Fingerhaltungen) etwas sind, das uns von frühester Kindheit an begleitet. Auch atmen kleine Kinder anders, nämlich über die Bauchatmung, die natürliche Form der Atmung. In der Regel haben wir all das einfach vergessen, auch wenn es in unserem System angelegt ist.

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Nadi Shodhan Pranayama sorgt für eine freie Nase. Bild: Art of Living

Atemübungen (Pranayamas), wie zum Beispiel Nadi Shodhan Pranayama (Wechselatmung) und Kapal Bhati Pranayama (Atemtechnik für eine glänzende Stirn), machen die Atemwege frei, öffnen eine verstopfte Nase und fördern damit die Sauerstoffzufuhr zur Lunge.

Überhaupt ist der Atem unsere Hauptenergiequelle. Bewusst eingesetzt, sind wir über den Atem nicht nur dazu in der Lage, unseren Energielevel zu steigern. Wir können auch unsere Gefühle mit dem Atem beeinflussen. Denn er ist das Bindeglied zwischen dem Geist und unseren Gefühlen. Beobachten Sie sich selbst, dann werden Sie feststellen, dass Sie anders atmen, je nachdem, ob Sie zufrieden und ruhig oder wütend sind. Sind Sie sich Ihrer Atmung bewusst, dann können Sie beispielsweise auf das Gefühl der Wut Einfluss nehmen, indem Sie Ihren Atemrhythmus ändern.

Praktizieren Sie zum Beispiel die Sudarshan Kriya, eine kraftvolle und meditative Atemtechnik, die auf den spirituellen Lehrer Sri Sri Ravi Shankar zurückgeht, dann werden Sie bei regelmäßiger Praxis nicht nur entspannter und ruhiger. Sie schwemmen auch Toxine aus Ihrem Körper, die Krankheiten, wie beispielsweise die Erkältung, verursachen oder verschlimmern.

Auch Mudras, wie das Agni oder Vayu Mudra, helfen bei Erkältung. So steigert das Agni Mudra bei regelmäßiger Praxis die Körpertemperatur, was gerade dann hilfreich ist, wenn man dazu neigt, schnell zu frieren. Das Vayu Mudra baut Stress ab, entspannt den Geist und hilft unter anderem bei Ruhe- und Schlaflosigkeit. Ist also auch bestens geeignet, um der Erkältung und ihren Folgen entgegenzuwirken.

Beim Agni Mudra drückt der Daumen den Ringfinger am zweiten Fingerglied in die Handfläche. Dabei berührt die Spitze des Ringfingers den Ansatz des Daumens. Die anderen drei Finger sind gestreckt. Beim Vayu Mudra wiederum berührt der Zeigefinger den Ansatz des Daumens, während der Daumen selbst das zweite Fingerglied des Zeigefingers in die Handfläche drückt. Die restlichen Finger sind gestreckt. Wiederholen Sie jedes Mudra wenigstens drei- bis viermal am Tag jeweils drei Minuten lang.

Neben Atemübungen und Mudras sind auch Yogaübungen (Asanas) sehr hilfreich bei Erkältungen. So macht beispielsweise die Vorwärtsbeuge im Stehen (Hastapadasana) die Nasennebenhöhlen frei. Der Fisch (Matsyasana) wiederum verschafft durch die tiefe Atmung, die die Yogaübung erfordert, Erleichterung bei Atemwegserkrankungen. Zudem stärken Yogaübungen überhaupt das Immunsystem, weshalb deren Praxis auch in Zeiten der Gesundheit sehr empfehlenswert ist.

Tipp 3: Auch Klang wirkt heilsam

Klänge, wie zum Beispiel die des Chantings auf Sanskrit, erzeugen positive Schwingungen. Diese positiven Schwingungen wiederum erhöhen Ihr Energieniveau. Den Chantings zu lauschen, wenn Sie von einer Erkältung betroffen sind, wirkt sich also positiv auf Ihren Gesundheitszustand aus. Denn lauschen Sie diesen Klängen mit geschlossenen Augen, dann gleiten Sie in einen Zustand tiefer Ruhe, der dem der Meditation vergleichbar ist. Probieren Sie`s aus!

Video:

Gaga an der Stange": Lady Gaga zeigt sich in sexy Yoga-Stellung - im String

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