BLOG
23/10/2013 04:12 CEST | Aktualisiert 23/12/2013 06:12 CET

Nutzung von Business Netzwerken - eine Erhebung am Beispiel der DAX-Konzerne

Es gibt die verschiedensten Netzwerke, Generalisten, wie Facebook oder Google+, oder auch Spezialisten für die unterschiedlichsten Anwendungen. Im geschäftlichen Umfeld haben sich in Deutschland zuerst XING etabliert.

Es gibt die verschiedensten Netzwerke, Generalisten, wie Facebook oder Google+, oder auch Spezialisten für die unterschiedlichsten Anwendungen. Im geschäftlichen Umfeld haben sich in Deutschland zuerst XING (aus dem OpenBC Umfeld erwachsen) etabliert. Seit 2009 wächst auch im deutschen Sprachraum die LinkedIn Gemeinde unaufhörlich, so dass gerade das Viermillionste Mitglied im deutschen Sprachraum gefeiert wurde. Jeder muss sich entscheiden, ob er nur eins, oder beide nutzen möchte. Wenn nur eins, steht auch weiterhin die Entscheidung an, welches von beiden. Beide haben Vor- und Nachteile und vor allem steht das eigene Netzwerke (wen kenne ich auf den Plattformen) im Mittelpunkt, so dass eigene Recherchen im Umfeld sinnvoll sind. Wer im B2B Umfeld tätig ist, sollte sich über ein Engagement auf jeden Fall Gedanken machen. Mein Artikel beleuchtet daher nur eine Perspektive, die gerade für Personen im Vertrieb und im Recruiting von besonderem Interesse sind: Welche Unternehmen sind durch ihre Mitarbeiter auf den Netzwerken vertreten?

Vorgehensweise

Weder LinkedIn noch xing bieten direkt Daten an. Man kann jedoch die Informationen, die die Plattformen über Ihre Unternehmensprofile ausweisen, sich selber zusammensuchen. Als Beispiel die SAP AG, die sowohl auf LinkedIn, als auch auf XING über ein Unternehmensprofil verfügt:

Photo gallery See Gallery

Hieraus wurden die Daten entnommen. Zusätzlich kommt die Zeitreihe hinzu: Dadurch, dass die Erhebungen seit 2010 stattfinden, kann man auch die Entwicklung gut nachvollziehen.

Synopsis

Zu Beginn eine Übersicht der einzelnen Konzerndaten. Wer einen (oder mehrere) der DAX Konzerne zu seinen Kunden zählt, dort eine Karriere anstrebt oder als Recruiter diese als Talentpool zu schätzen weiß, kann hier jeden einzelne Unternehmung, die im DAX vertreten ist, nachvollziehen:

Photo gallery See Gallery

Aus der Summe der Mitarbeiter kann man die Entwicklung der Mitarbeiterprofile der DAX Konzerne in einer Zeitreihe darstellen:

Photo gallery See Gallery

Ganz anders sieht es bei den Followern aus: Hier hat LinkedIn teilweise Facebook den Rang abgelaufen. Die Anzahl der Follower auf XING hingegen sind äußerst dünn gesät und beschränken sich zum größten Teil auf die Mitarbeiter der Unternehmungen (die ja automatisch Follower sind):

Photo gallery See Gallery

Fazit

Wie bereits geschrieben: Was man nun zu welchem Zweck oder auch beides verwendet, muss jeder für sich selbst erheben. Ein Businessnetzwerk ist aber sinnvoll: Trotz regelmäßig aufkeimender Gerüchte, dass Facebook sich hier etablieren möchte, scheint dieses de facto nicht zu passieren. XING erscheint mir eher ein BusinessVZ in Slow Motion zu sein: Neue Merkmale, wie die Integration des Arbeitgeberbewertungsportals Kununu scheinen keinen Durchbruch zu schaffen. Allerdings ist die Entwicklung noch offen, da Deutschland in der Nutzung von sozialen Netzwerken im geschäftlichen Umfeld noch Entwicklungsland ist.