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04/12/2016 11:32 CET | Aktualisiert 05/12/2017 06:12 CET

Crowdinvestments in Immobilien: So investieren Sie richtig

PhotoAlto/Eric Audras via Getty Images

Ganz gleich, ob Festgeld, Sparbuch oder Anleihen, das Zinsniveau ist so niedrig wie nie. Wer Geld über kurze Zeiträume anlegen möchte, muss sich nach Alternativen umsehen. Eine davon kann Crowdinvesting für Immobilien sein, das dank kurzer Laufzeiten und hoher Rendite als Anlageform im Trend liegt.

Private Anleger haben hier die Möglichkeit, erstmals kleinere Summen in Immobilienprojekte zu investieren, was bisher nicht möglich war. Unterschiedliche Anbieter bieten heute den Einstieg mit kleinen Summen an, z.B. 500 Euro und über kurze Zeiträume von 12 bis 36 Monaten. Neben den Zeiträumen ist aber auch das Zinsniveau attraktiv, auf unserer Plattform sind das z.B. 5,25% Zinsen im Jahr.

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Kein Wunder, dass Crowdinvesting für viele Anleger mittlerweile ein attraktiver Baustein für die gezielte Geldanlage und den langfristigen Vermögensaufbau geworden ist.

Welche Vor- und Nachteile gibt es? Und was müssen Sie beachten, wenn Sie in Crowdinvesting-Projekte investieren möchten?

1) Von niedrigeren Gebühren und mehr Transparenz profitieren

Bei Online-Investments profitieren Anleger in der Regel von niedrigeren Gebühren als bei klassischen Fonds. Zudem ist das Angebot häufig transparenter als andere Anlageformate, denn der Anleger kann selbst entscheiden, in welche Projekte er investieren möchte und erhält detaillierte Informationen zu Projekt und Darlehensnehmer. Für Anleger bringt das viele Vorteile mit sich, bedeutet aber auch, dass sie sich vorher genau ansehen sollten, wofür sie ihr Geld einsetzen.

2) Auf die Immobilienkompetenz des Anbieters achten

Gerade im Bereich Crowdinvesting für Immobilien einige gibt es Anbieter, die teils sehr hohe Zinsen versprechen. Wer jedoch in Projekte mit kurzer Laufzeit und teilweise acht oder mehr Prozent Zinsen investiert, muss sich des damit verbundenen Risikos bewusst werden. Zudem sollte auch die Glaubwürdigkeit des jeweiligen Portals überprüft werden. Wie hoch sind die Kompetenzen im Immobilienbereich? Denn nur wer sich hier auskennt, kann hochwertige Bauprojekte gewinnen und auf seiner Plattform anbieten.

3) Darlehensnehmer prüfen

Anleger, die online investieren möchten, sollten sich vorher genau anschauen, um was für ein Projekt es geht und wer das Geld bekommt. Das kennt man von anderen Krediten: Wer sich Geld leihen möchte, muss dafür bestimmte Kriterien erfüllen. Im Immobilienbereich ist ein wichtiger Faktor für die Erfolgsaussichten der dahinter stehende Projektentwickler. Anleger sollten zum Beispiel prüfen, ob es sich dabei um ein Unternehmen handelt, das schon Erfahrung mit der Art von Projekten gesammelt hat, Projekte in einer ähnlichen Größenordnung realisiert hat und ob das Gebäude zum Festpreis gebaut wird.

4) Risiken streuen

Grundsätzlich gilt: Nie alles auf ein Pferd setzen. Wir empfehlen nicht mehr als 10-20% des Investmentvermögens in Crowdinvesting-Projekte zu platzieren. Außerdem ist es sinnvoll, auch hier noch einmal zu streuen, das heißt lieber mehrere Projekte zu finanzieren, als den gesamten Betrag in einem Projekt anzulegen. Diese Strategie mindert Risiken und hat sich auch bei anderen Anlageformen gut bewährt. Außerdem profitieren Sie so von unterschiedlichen Laufzeiten und Zinsmodellen.

5) Risiken abwägen

Bei Crowdinvesting-Angeboten legen Anleger ihr Geld in der Regel in Form eines Nachrangdarlehens an - und finanzieren ein Projekt über einen Kredit. Dieser Kredit ist nicht besichert und birgt, genau wie Aktien, Risiken. Scheitert das unterstützte Projekt, erhält der Anleger sein Geld nachrangig zurück, also erst nachdem die Ansprüche der Banken und anderer Gläubiger gedeckt sind. Wer investieren will, sollte sich das Projekt genau anschauen und auch auf die Vermietungs- oder Verkaufschancen der angebotenen Immobilie achten.

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