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21/04/2016 06:45 CEST | Aktualisiert 26/04/2017 07:12 CEST

Die HuffPost hat einen neuen Chefredakteur: Herzlich Willkommen, Peter Maffay!

dpa

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Heute ist ein ganz besonderer Tag für die Huffington Post. Denn wir haben einen neuen Chefredakteur: Herzlich Willkommen, Peter Maffay. Hiermit überlassen wir Ihnen das Feld.

Maffay wird einen Tag lang die Redaktion der Huffington Post leiten. Er wird seine Gedanken einbringen, Texte in Auftrag geben, selbst schreiben und er wird Interviews führen - unter anderem mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier.

Ein Schwerpunkt werden die vielen traumatisierten Kinder sein, die seit Monaten zu Tausenden in Deutschland ankommen.

Diese Schicksale bewegen Maffay seit Langem. Seit Jahren schon engagiert er sich privat mit einer Stiftung für traumatisierte Kinder. Zugleich leben bei ihm Zuhause 20 Flüchtlinge, denen er hilft, in Deutschland anzukommen.

Denn Maffay weiß, wie es ist, in einem fremden Land neu anzufangen, weil er selbst als Kind von Rumänien nach Deutschland gekommen ist.

"Ich frage mich, was für eine Generation wächst da heran?"

Heute will er sich aber besonders um ein bislang oft unterschätztes Problem kümmern: Denn mit den Hilfesuchenden aus aller Welt kommen Tausende Kinder in unser Land, deren Kindheit vor allem eins war: der reinste Horror.

"Ich frage mich, was für eine Generation wächst da heran?", sagt Maffay. "Wie sollen diese Kinder zu normalen Erwachsenen werden, die sich in unsere Gesellschaft eingliedern, zur Schule gehen, einen Beruf erlernen?"

Die Redaktion wird Ärzte, Psychologen und Hilfsorganisationen interviewen und die Frage klären: Wie kann man diesen jungen Menschen helfen?

Maffay will aber nicht nur Probleme benennen. Er will auch auf Lösungen aufmerksam machen. Die HuffPost wird daher noch intensiver Projekte und Ideen vorstellen, die Vorbildcharakter haben.

"Wir brauchen in Deutschland mehr Debatten! Nicht weniger!"

Gleichzeitig will Maffay in Interviews auch die Frage stellen, welche Rolle die Medien in der Krise spielen - und wie sie dabei helfen können, Projekte mit Vorbildcharakter zu verbreiten und Menschen aufzuklären.

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"Ich bin davon überzeugt, dass wir all diese Fragen diskutieren müssen", sagt Maffay. "Deshalb bin ich heute bei der Huffington Post, die das Thema seit jeher intensiv von allen Seiten beleuchtet. Aber die HuffPost ist auch eine Plattform für Debatten und Kontroversen. Und davon brauchen wir in Deutschland mehr! Nicht weniger!"

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