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12/12/2016 09:52 CET | Aktualisiert 13/12/2017 06:12 CET

Näher dran, Video first: Die HuffPost erzählt eine Woche alle Geschichten in bewegten Bildern

Vor einigen Wochen haben wir eine Umfrage unter unseren Leserinnen und Lesern gemacht. Das Ergebnis: Rund 60 Prozent wünschen sich, dass unsere Geschichten teilweise in bewegten Bildern erzählt werden.

Rund 40 Prozent gaben sogar an, dass sie am liebsten alle Inhalte als Video sehen würden.

Diesem Wunsch wollen wir diese Woche folgen - mit der Huffington Post Video Tour.

Eine Woche lang wird die HuffPost jede Geschichte in bewegten Bildern erzählen. Die Texte darunter sind nur noch Zusatz-Informationen und für diejenigen bestimmt, die keine Videos sehen wollen.

Ich bin davon überzeugt, dass Videos schon in wenigen Jahren Artikel in vielen Fällen abgelöst haben werden - weil sie in vielen Fällen überlegen sind. Weil sie in bewegten Animationen komplizierte Dinge besser auf den Punkt erklären können und weil sie als Live-Format schlicht interaktiver sind.

Außerdem bringen Videos Nutzer direkt an den Ort des Geschehens - und die Leser näher an die Menschen.

Daher will die Huffington Post in den nächsten Tagen Menschen zu Wort kommen lassen, die sonst nicht zu Wort kommen.

Alleinerziehende etwa werden von ihrem schwierigen Leben berichten, ein ehemaliger Drogendealer berichtet, wie das Drogengeschäft wirklich funktioniert, ein Ex-Einbrecher erklärt, wie er in unser Haus kommt. Und ein Hamburger Kapitän beschreibt, wie er ins Gefängnis gekommen ist, als er versuchte, Flüchtlingen zu helfen.

Ergänzt wird die Aktion durch Live-Videos aller Art. Wir interviewen Politiker wie SPD-Vize Ralf Stegner und starten morgen sogar unsere eigene Koch-Show.

Ich bin fest davon überzeugt, dass sich Videos zur beherrschenden Darstellungsform in sozialen Netzwerken entwicklen werden.

Facebook etwa geht davon aus, dass auf der Plattform schon in wenigen Jahren fast ausschließlich Videos zu sehen sein werden. Dadurch wird sich das gesamte Medien-Nutzungsverhalten verändern.

Texte werden dabei nicht vollständig verschwinden. Lange, hintergründige Stücke zum Beispiel wird es immer geben. Kürzere News-Stücke etwa, wie aktuelle aus der Türkei, werden von Videos ersetzt, die einfach ein besseres Bild auf die Lage ermöglichen.

Aber Videos sind für uns kein Selbstzweck, Nutzer müssen jederzeit verstehen, weshalb sie einen Inhalt als Video sehen. Hier werden wir in den nächsten Tagen sehr viel experimentieren.

Auch unsere Gastautoren sind dabei. So erscheint etwa ein Videoblog des ehemaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, der Publizist Hugo Müller-Vogg wiederum wird sind mit der aktuellem Tagespolitik beschäftigen - und viele weitere haben zugesagt, sich auf das Experiment einzulassen.

Wir freuen uns drauf.

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