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23/03/2016 11:37 CET | Aktualisiert 24/03/2017 06:12 CET

6 Gründe, warum mein Leben mit Engeln schöner ist

Ron Nickel / Design Pics via Getty Images

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In manchen Situationen hilft nur noch beten. Egal, ob man an Gott glaubt oder nicht. Beten scheint die einzige Möglichkeit, die noch bleibt, wenn man irgendetwas tun muss, aber nicht weiß, was das sein soll.

In einer Nacht vor gut drei Jahren war ich in einer solchen Situation. Ich befand mich mitten in einer Panikattacke und dachte, dass ich nun wohl verrückt werden würde. Mein Herz schlug wild und ich war völlig verzweifelt, hatte panische Angst.

Was passierte da mit mir? Ich wusste, dass es psychisch war, da zu dieser Zeit Angst und Depressionen meine täglichen Begleiter waren.

In dieser Nacht brach nun alles mit voller Wucht über mich herein. Ich sah nur zwei Lösungen: Eine Freundin anrufen und sie bitten, mich in irgendeinen Notdienst zu fahren oder zu beten. Ich entschied mich fürs Beten.

Und so bat ich Gott inständig und völlig verzweifelt um Hilfe. Und plötzlich geschah etwas Sanftes. Es wurde besser. Die Angst löste Ihren festen Griff, zog Ihre Krallen zurück und ich konnte wieder atmen.

Da habe ich zum ersten Mal bewusst körperlich gespürt, dass Gott tatsächlich eingreifen und helfen kann, wenn man ihn darum bittet.

Gott existiert! Das wusste ich für mich bereits.

Vor Jahren schon, als ich mit großem Liebeskummer zu tun hatte, fand ich einen tieferen Bezug zu Gott. Doch nach einer Weile hielt er sich dann erstmal wieder im Hintergrund auf.

Auch die Existenz der Engel hatte ich nie angezweifelt, beschäftigte mich aber auch nicht mit ihnen. Sie interessierten mich zwar, aber vielleicht traute ich mich auch noch nicht, mit dem großen Unbekannten in Kontakt zu treten.

Dennoch habe ich immer deutlich gespürt, das alles eine göttliche Ordnung hat. Dass da etwas Größeres, das wir nicht verstehen können, auf uns aufpasst. Denn jede Situation, alles, was ich bisher erlebt habe, hat im Nachhinein immer Sinn ergeben.

Hat mich zu neuen Menschen und Situationen, zu neuen Entscheidungen und in bereichernde Erfahrungen geführt. Und immer, immer, immer, wenn ich nicht wusste, wie es weitergehen soll, öffnete sich eine neue Tür und Licht brach durch die dunkle Wolkendecke.

Ich habe Gott zurück geholt

Nun schob sich Gott also wieder in mein Leben. Oder ich holte ihn zurück. Zum Glück. Und er brachte seine Engel mit. Zum Glück.

Einige Tage nach meiner Angstattacke fiel mir ein Buch ein, von dem eine Freundin erzählt hatte: „Engel in meinem Haar" von Lorna Byrne. Darin berichtet die Autorin über ihr Leben mit Engeln, die sie genauso wie Menschen sehen kann.

2016-03-16-1458140627-4476846-shop2.png Hier könnt ihr das Buch kaufen.

Fasziniert habe ich das Buch verschlungen. Ich konnte die Engel zwar nicht sehen. Aber plötzlich stellte ich mir bildhaft vor, wie sie mich begleiten, beschützen, trösten.

In diesem Zeitraum ging es für mich wieder bergauf. Plötzlich lichtete sich der Nebel, der mich seit einigen Wochen so hartnäckig Tag und Nacht begleitet hatte. Das hatte ich nicht nur einem geregelten Arbeitsalltag, vielen lieben Menschen und einer guten Therapeutin zu verdanken. Auch Gott und seine Engel hatten einen großen Anteil an meinem Heilungsprozess.

Seitdem begleiten sie mich. Die Engel sind meine Freunde, meine Weggefährten, meine Versteher. Sie lieben mich, egal, was ich sage, mache oder tue. Ich rede mit ihnen, manchmal nur in Gedanken, manchmal laut - wenn ich für mich bin.

Früher musste ich sehr lachen, beim Gedanken daran, wie meine Engelsgespräche bei anderen Menschen ankommen würden!

Inzwischen sind meine Unterhaltungen Normalität geworden und ich komme mir dabei gar nicht mehr komisch vor.

Es tut mir gut, die Engel bei mir zu wissen und mit ihnen zu reden. Es ist schön, sie jederzeit um Hilfe bitten zu können. Und das tue ich oft.

Engel warten auf ihren Einsatz

Lorna Byrne schreibt in ihrem Buch, dass die Engel nur darauf warten, um Hilfe gebeten zu werden. Sogar ganz kleine Bitten, wie ein freier Platz in der U-Bahn, eine dringend benötigte Parklücke oder grüne Ampeln sind nicht zu banal für sie.

Tipp: Wenn ihr das mal ausprobieren wollt, denkt dran, früh genug Bescheid zu sagen. So haben die Engel genug Zeit, alles zu arrangieren.

Seit ich damals mein Herz für die Engel geöffnet habe, geschehen die wunderlichsten Dinge. Menschen geben mir Antworten auf Fragen, die mich beschäftigten, ich empfange immer mal wieder schöne Zeichen, über die ich mitunter auch auf meinem Blog "Post vom Kolibri" berichte.

Bei diesen Zeichen handelt es sich beispielsweise um Münzen oder Federn, die plötzlich auftauchen. Zu Beginn meiner „Engelreise" habe ich sogar mehrmals hintereinander Geldscheine gefunden, die auf einmal vor meinen Füßen lagen. Ich stoße rein zufällig auf Zitate oder Sprüche, die mir, passend zur jeweiligen Situation, Mut machen.

Menschen tauchen auf, wenn ich helfende Hände brauche. So stand beispielsweise meine Nachbarin einmal mit einer großen Schüssel Mittagessen für mich vor der Tür!

An einem Tag, an dem ich mich völlig überfordert fühlte und kurz vorher noch gedacht hatte: „Was soll ich mir heute bloß zu essen machen?"

Mein Leben ist dank der Engel leichter geworden. Und schöner. Glücklicher und gefestigter. Ich gerate nicht mehr so schnell ins Wanken. Sie sind mein Anker, meine Herzenswegweiser.

Für mich gibt es viele Gründe, warum mein Leben mit Engeln erfüllter ist. Sechs für mich ganz wesentliche Aspekte möchte ich euch hier nennen.

1. Ich fühle mich beschützt

Ich bin schon so manches Mal hingefallen. In meinem Leben gab es viele psychische Tiefs, mit denen ich als Kind vorwiegend alleine fertig werden musste. Ich traute mich nicht, mich Erwachsenen anzuvertrauen.

Sie hätten ein sensibles Kind wie mich nicht verstanden. Das wusste ich. Ich war in Ängsten gefangen und niemand hatte auch nur ansatzweise eine Ahnung davon, wie sehr sie mich quälten.

Später half mir meine liebe Therapeutin, mich selbst zu verstehen, sodass ich heilen konnte. Doch die Angst vorm nächsten tiefen Fall blieb präsent.

Doch nun, mit Hilfe der Engel, durfte ich die Erfahrung machen, dass ich niemals mit meiner Angst alleine bin. Und dass diese Angst mir nichts anhaben kann. Sie ist nur ein Gefühl, das auch wieder geht, wenn ich es annehme.

So erinnere ich mich an ein Ereignis, das sich kurz vor einer Auslandreise abgespielt hat. Ich hatte plötzlich panische Angst, dass meine Angststörung während dieser Reise zurückkehren würde. Was sollte ich dann nur tun?

In einem fremden Land, keine psychologische Hilfe weit und breit. Also bat ich die Engel kurz vorm Einschlafen um ein deutliches Zeichen, welches mir zeigen sollte, dass sie bei mir sind und ich keine Angst haben muss.

Mein Wecker klingelte damals immer gegen 7 Uhr. Doch am nächsten Morgen wurde ich nicht vom Wecker wach, sondern von einem ganz sanften leisen Geräusch: Stimmengemurmel. Ich blickte auf die Uhr: 6.57 Uhr. Dann bemerkte ich, dass der Fernseher lief.

Er muss sich von selbst angeschaltet haben, denn ich schlafe nie bei laufendem TV ein! Natürlich versuchte ich der Sache mit logischem Menschenverstand auf den Grund zu gehen.

Doch da war keine Fernbedienung im Bett, über die ich mich aus Versehen hätte gerollt haben können. Kein Timer im Fernseher, der aktiviert gewesen war.

Auch die Weckzeit kurz vor dem Weckerklingeln konnte kein Zufall sein: Die Engel haben mir ein deutliches Zeichen geschickt. Eines, das ich einfach nicht übersehen konnte! Ein Gefühl der Geborgenheit und Liebe breitete sich in mir aus. Und die Reise war wunderschön. Ganz klar: Die Engel passen auf mich auf!

2. Überall warten Überraschungen

Engel sind so kreativ! Wenn wir Sie um Zeichen bitten, dann können die wundervollsten Sachen passieren. So habe ich einmal die Krone eines großen alten Baumes fotografiert. Dahinter der blaue Himmel und nur ein Hauch von Wolken.

Als ich später das Foto betrachtete, machte ich eine überraschende Entdeckung: Die Wolke hatte die Form eines Engels! Engel lieben es, sich auf Fotos zu zeigen. Davon hatte ich schon gelesen.

Ein anderes Beispiel: Anfang des Jahres war ich ganz allein auf einer Wanderung in einem großen Wald unterwegs. Keine Menschenseele begegnete mir und plötzlich beschlich mich ein mulmiges Gefühl: Ich allein inmitten der uralten Natur.

Ich bat die Engel um ein aufmunterndes Zeichen. Kurz darauf lag an diesem feuchten, regnerischen Tag eine ganz zarte flauschige Feder vor meinen Füßen. Wenig später blickte ich auf mein Handy und sah, dass eine liebe Freundin kurz nachdem ich meine Bitte ausgesprochen haben musste, eine Nachricht geschickt hatte.

Darin stand nichts, nur ein paar Emoticons: Sternschnuppen, Engel, Herzen und eine Sonne. Und ja: Da wurde mir warm ums Herz und ich hatte keine Angst mehr.

3. Mein Leben ist lustiger

Wenn ich diese besonderen Zeichen der Engel empfange, dann breites sich dieses freudvolle aufgeregte Kribbeln in mir aus. Oftmals muss ich dann vor lauter Glück loslachen.

Wenn ich ein solches Glücksgefühl erleben darf, egal ob dem ein Engelszeichen vorausgegangen ist oder nicht, dann weiß ich, dass sie mir geholfen haben so zu fühlen.

Denn das ist das Größte und Wichtigste für sie: Dass wir Freude am Leben haben und glücklich sind. Dass wir lachen und tanzen und uns keine Sorgen machen.

4. Sie machen mich leichter

Wann immer ein Angstgefühl in mir aufsteigt, dass kann in einer unangenehmen Situation sein, wenn ich vor einem wichtigen Gespräch oder Ereignis aufgeregt bin, oder nach einem Alptraum angsterfüllt aufwache, bitte ich Erzengel Michael, den Engel der Kraft und des Mutes um Hilfe.

Ich bitte ihn darum, mir die Angst abzunehmen und mich mit Leichtigkeit zu erfüllen. Immer wieder erlebe ich, wie die Angst dann von mir ablässt und ich mich entspannen kann.

Schon oft lag ich nach einem bösen Traum mit pochendem Herzen im Bett bis Erzengel Michael zum Einsatz kam. Erst rückblickend am nächsten Morgen wurde mir dann bewusst, wie schnell ich wieder eingeschlafen sein muss.

5. Ich kann besser einschlafen

Jeder kennt das: Wir liegen mit rasenden Gedanken im Bett und können einfach nicht einschlafen. In solchen Momenten bitte ich die Engel darum, mir beim Einschlafen zu helfen.

Oft wird mir auch dann erst am nächsten Morgen klar, wie gut das funktioniert hat: Ich muss prompt eingeschlafen sein!

6. Ich vertraue und folge meinem Herzen

Wenn wir dem Ruf unserer Seele folgen, uns Herzensziele setzen und auf diese hinarbeiten, dann schenken uns das Universum, Gott und die Engel alles, was für diesen Weg nötig ist. Wir begegnen wichtigen Menschen, ungeahnte Chancen offenbaren sich uns, wir empfangen die nötigen finanziellen Mittel, die uns bei unserer Weiterentwicklung unterstützen werden.

Davon bin ich überzeugt. Mein bisheriger Weg hat mich das gelehrt. Auch die Engel bestätigen mir immer wieder, dass ich meinen Träumen folgen darf, keine Kompromisse eingehen muss, die mir nicht gut tun.

Sie sagen es mir durch meine Gedanken und meine Gefühle. Da ist ein inneres Wissen, dass ich nicht erklären kann.

Nur, weil ich glaube und vertraue habe ich kürzlich meine Komfortzone verlassen. Ich habe beruflich einen großen Sprung gewagt - ohne Sicherheitsnetz. Ich habe Altes losgelassen, um Neuland zu betreten. Neuland ist bewaldet mit meinen Wünschen und Träumen. Und diesen möchte ich mich nun widmen.

Ich bin aktiv, um die berufliche Erfüllung zu finden, von der ich träume. Ich kenne den Weg nicht. Immer nur den nächsten Schritt. Aber ich weiß, dass Gott mich lenkt und nichts passieren kann.

Um unsere Träume verwirklichen zu können, brauchen wir Vertrauen. Und den Mut, unsere Komfortzone zu verlassen. Und Disziplin und Durchhaltevermögen. Und Geduld.

Und Engel, die uns begleiten.

Sie sind immer bei uns und der beste Grund für furchtlose Sprünge.

Ins bunte, wunderschöne Leben.

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