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15/12/2015 12:45 CET | Aktualisiert 15/12/2016 06:12 CET

Immunabwehr und unbewusste Fremdenfeindlichkeit

moodboard via Getty Images

Wenn Unsicherheit und Angst vorherrschen, sind die Körpersysteme des Menschen in Alarmbereitschaft. Das Immunsystem des menschlichen Körpers reagiert instinktiv auf Gefahren. Dabei greif es auf genetische Speicher zurück, die sich in vielen hunderttausend Jahren gebildet haben.

Wenn das Immunsystem z.B. durch Umweltbelastungen geschwächt ist, hat es weniger Kapazität, den Säuregehalt im Körper zu regulieren. Und je saurer etwas ist, desto größer ist die Gefahr eine Überreizung des Gewebes bzw. einer Entzündung.

Überreizung ist auch ein mentales Thema. Bei einem gereizten Mensch ist die Toleranzgrenze überschritten. Wenn Stoffe oder Umstände aus unserer natürlichen Umgebung dieses "gereizt sein" auslösen, führt dies zu einer großen Unsicherheit.

Die Folge können Allergien und Autoimmunkrankheiten sein und auf der mentalen Ebene Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

Interessanterweise sind die oben genannten Themen im Yoga den unteren drei Energiezentren zugeordnet: dem Nabelpunkt, dem Sexual-Chakra und dem Wurzel-Chakra an der Unterseite des Körpers. Diese Bereiche sind wichtig für die individuelle Entwicklung von Selbstwert, Selbstsicherheit und Kreativität.

Ein Mensch, der von diesen Bereichen mental abgeschnitten ist, ist leicht manipulierbar. Er besitzt nur wenig eigene Macht mehr über sich selbst und ist anfälliger für eine fremdenfeindliche Politik.

Dies ändert sich durch die Verbreitung von "Selbstermächtigungstechniken" wie Yoga und Meditation. Unsere Gesellschaft steht vor großen Umbrüchen, weil sich die Menschen mit einem Leben ohne Entwicklungsmöglichkeiten und Einflussnahme nicht mehr abfinden wollen.

Dies ist ein wichtiges Merkmal des Informationszeitalters, wo Erfahrung wichtiger ist als Wissen, und wo systemisch bedingte und damit wechselseitige Hierarchien statische Hierarchien ablösen.

Kundalini Yoga ist u.a. eine Methode, um unterdrückte Emotionen und Energien aus den unteren Chakren zu befreien. Für die Menschen ungewohnte und unangenehme Dinge werden nach und nach in das Körperbewusstsein mit einbezogen und finden einen Platz im Körpergefühl des Übenden. Dies hat einen großen positiven Einfluss auf die Selbstbestimmung des einzelnen.

Fremdenfeindlichkeit ist eine universelle menschliche Eigenschaft, die nur aktiv überwunden werden kann. Sie kann dem Geruchssinn zugeordnet werden („jemanden nicht riechen können") und ist damit oft unterhalb der Wahrnehmungsschwelle.

Durch bewusstes Verhalten, Kommunikation (Austauschfähigkeit) und durch Meditation können diese Tendenz zurück gedrängt werden und dabei die innere Toleranz gegenüber dem "Fremden" erhöht werden. Letztendlich kann die "Beziehung nach Außen" grenzenlos ausgedehnt werden und an einem gewissen Punkt alles mit einbeziehen.

Dadurch kann sich auch die Verträglichkeit des Körpers gegenüber unschädlichen Substanzen verbessern.

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