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10/10/2014 05:41 CEST | Aktualisiert 10/12/2014 06:12 CET

Ein spannendes Jahr mit der Huffington Post...

Thinkstock

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

„Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt zu sehen wünschen." Mahatma Gandhi

Als Tobias Böhnke die Bitte an uns herantrug, über unser Jahr mit der Huffington Post zu berichten, haben wir keinen Augenblick gezögert: Schließlich verbindet uns mehr als nur der einjährige Geburtstag. Gemeinsam treten wir ein für Meinungsfreiheit und -vielfalt sowie für eine offene Debattenkultur, die auch kritische Themen erlaubt.

Wie alles begonnen hat ...

Nach fünf Jahren intensiver Arbeit haben wir Anfang dieses Jahres unser Herzensprojekt „Dr. Psych's Psychopathologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie" abgeschlossen, das, wie sich zeigt, den Nerv der Zeit getroffen hat.

Mit diesem zweibändigen Sachbuch wollen wir den komplexen Bereich psychischer Störungen einfach, klar und anschaulich darstellen und erreichen, dass sich künftig mehr Menschen mit psychischen Krankheiten beschäftigen. Sowohl Betroffene als auch Angehörige sollen in den Dr. Psych-Bänden hilfreiche Informationen finden.

Unsere Erfahrung zeigt, dass es immer mehr Menschen gibt, die sich für die Hintergründe psychischer Probleme, Störungen und Krankheiten interessieren. Oftmals möchten sie wissen, was die Betroffenen selbst tun können und welche Behandlungsmöglichkeiten Ärzte, Diplom-Psychologen bzw. Psychotherapeuten bieten.

Diese Sachbuch-Bände waren schließlich auch Ausgangspunkt für unsere Huffington Post-Beiträge, in denen wir seit Anfang dieses Jahres psychologische und essenzielle Fragen des Lebens thematisieren.

Engagement für den Menschen

Wir schreiben nicht, um die Welt grundlegend zu verändern, denn das können wir nicht. Doch wir können dazu beitragen, dass unsere Leser ihre Einstellungen etwa zu psychisch Kranken ebenso wie ihre Haltung und ihre Sicht auf dieses Thema hinterfragen. Und genau hier setzen wir an.

Wir wollen aufklären, Dinge untersuchen, die oftmals selbstverständlich geworden sind, und mit einem gesellschaftskritischen Blick Denkanstöße geben und mit Vorurteilen aufräumen. Dabei geht es uns vor allem darum, neue Perspektiven zu eröffnen, Tabuthemen aufzugreifen und für Menschen einzutreten, die ausgegrenzt und stigmatisiert werden.

Die Blogbeiträge

In unseren Blogbeiträgen stellen wir beispielsweise die Frage, weshalb Egomanie und Narzissmus gesellschaftsfähig geworden sind und wie wir dem ständigen Streben nach Erfolg, Macht, Geld und Status sowie nach individueller Selbstverwirklichung entgegentreten können.

Die Kur gegen diesen „Egoismus" ist einfach: Sie heißt Bescheidenheit! Bescheidenheit zu praktizieren bedeutet, etwas wiederzuentdecken, nämlich Verzicht, Zurückhaltung, Respekt, eine veränderte Selbstwahrnehmung und Mäßigung in der Selbstinszenierung. Es geht darum, sich selbst nicht mehr so wichtig zu nehmen und die Überzeugung, der Nabel der Welt zu sein, in Frage zu stellen.

Auch wenn wir uns bereits in den Blogbeiträgen mit Themen wie Zivilcourage, Cybermobbing, Suizid oder aktive Sterbehilfe befasst haben, liegt unser besonderes Augenmerk auf den Interessen psychisch kranker Menschen, die in unseren Projekten „Helfen statt ausgrenzen" und „Dr. Psych besucht" auf unserer Facebook-Seite „Dr. Psych" zu Wort kommen und uns viele Anregungen geben.

Außerdem kämpfen wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln als Autorinnen engagiert und entschieden gegen neue, hochgefährliche synthetische Drogen wie Crystal Meth oder die „Kannibalen-Droge" , die sich immer mehr, auch über das Internet, verbreiten und Menschen systematisch zerstören.

Wir können und wollen nicht akzeptieren, dass junge Menschen ihr Leben wegwerfen, ihren Körper und ihren Geist zugrunde richten, andere gefährden, schädigen, töten oder selbst durch Drogen sterben.

Unsere Partnerschaft

Wir freuen uns, dass wir in der Huffington Post einen Partner gefunden haben, der es uns ermöglicht, mit unseren Anliegen ein breites Publikum zu erreichen und danken der Redaktion, die unsere Artikel ohne jegliche Zensur publiziert hat, herzlich für die unkomplizierte Zusammenarbeit. Weitere spannende und lesenswerte Beiträge bereiten wir aktuell vor.