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05/12/2015 12:47 CET | Aktualisiert 05/12/2016 06:12 CET

Marken Basiswissen: Was ist eine Marke?

Mit einer Marke kann man seine Firma oder seine Produkte von Wettbewerbsfirmen und von Wettbewerbsprodukten unterscheiden. Die laut Nielsen wertvollsten Markenzeichen in Deutschland sind z.B. Mercedes, Adidas, VW, ...

Damit eine Marke besonders gut im Markt funktioniert, sollte die Marke einen gewissen Phantasiegehalt haben. Unmittelbar beschreibende Angaben wie eine Marke BestWebsites für eine Webdesignagentur haben im Wesentlichen zwei Nachteile:

a) Die Zielgruppen - in der Markenfachsprache Verkehrskreise - nehmen einen solchen Begriff möglicherweise gar nicht als Firmennamen oder Produktnamen war und fragen sich einfach, wo man denn nun die besten Webseiten bekommt.

b) Solche Zeichen bekommt man als Marke in der Regel gar nicht im Markenregister eingetragen, da die Markenämter nur solche Marken eintragen, die für die Waren und Dienstleistungen nicht unmittelbar beschreibend sind.

Bevor man sich Gedanken zu einer Marke macht, sollte man auch mit einer Markenrecherche sicherstellen, dass man mit der geplanten Marke nicht in fremde ältere Marken eingreift. Dies wird von den Ämtern nämlich in der Regel nicht ermittelt. Wenn man sich die Marke PMW für Autos ausgedacht hat, würde man so die Marke BMW finden können und die Chance ergreifen können, sich einen anderen Namen ausdenken zu können.

Wenn die Markenrecherche durchgeführt ist, dann kann man die Marke beim Amt anmelden. Dazu benötigt das Amt im Wesentlichen das Zeichen selbst, also das Wort oder das Bild (Marken Logos), Angaben zu den Waren und Dienstleistungen, für die man sich die Marke schützen will, und die Angaben zum Anmelder und späteren Inhaber.

Wird die Marke dann eingetragen, kann man sich mit der Marke dann wesentlich leichter gegen Wettbewerber wehren, die dieselbe oder eine sehr ähnliche Bezeichnung für ihre Firmen oder Produkte gewählt haben.

Da es bei der Anmeldung einer Marke auf viele kleine Details ankommt, ist es ratsam, sich z.B. von einem Patentanwalt unterstützen zu lassen. Dieser kann leichter einschätzen, ob bestimmte ältere Marken gefährlich sind, ob man die Marke in Großbuchstaben oder besser in Kleinbuchstaben anmeldet, welche Waren und Dienstleistungen man angibt.

Ich habe auch noch eine kleine Hausaufgabe für Sie: Hat es sich für Sie in der Vergangenheit schon mal gelohnt, eine Marke angemeldet zu haben? Schreiben Sie mir Ihre Geschichte gerne in die Kommentare.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie dieses Video mit Ihren Freunden und Kollegen teilen würden und meinen Kanal abonnieren. Schreiben Sie mir Ihre Fragen in die Kommentare. Und das Wichtigste zum Schluss:

Ernten Sie die Früchte Ihrer Ideen!

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