BLOG
18/12/2016 11:20 CET | Aktualisiert 19/12/2017 06:12 CET

Jesusaustreibung - wie mache ich es richtig?

Besessene von ihren geistigen Fesseln befreien

Es sollte bekannt sein, dass es angeblich „vom Teufel besessene Personen" gibt und man diese mit einer „Teufelsaustreibung" in die Welt zurück holen kann. Das ist natürlich völliger Schwachsinn. Es handelt sich um Jesusbesessene, die einem normalen Bürger zusetzen und diesen durch ihr wahnhaftes Vorhaben möglicherweise umbringen. Aber was macht dieser normale Bürger, wenn ihm solch ein von Jesus besessener über den Weg läuft? Könnte er ihm mit einer Jesusaustreibung begegnen und wie würde man solch eine Jesusaustreibung vollziehen?

Grundlagenwissen zum Christentum

Ob es Jesus wirklich einmal gegeben hat und was genau er machte, ist eigentlich sogar egal. Das Problem liegt in dem Bild, welches sich die Christen von ihm machen und wie sie dieses für ihre niederträchtigen Zwecke verwenden. Sie geben sich als etwas Gutes aus, wollen gute Absichten haben und zwängen anderen Menschen ihren Glauben und ihre Weltanschauung penetrant anmaßend auf.

Man denke zurück an das finstere Mittelalter, welches zur Antike eine kulturelle Rückentwicklung darstellt. Die Menschen gingen in ihrem eigenen Dreck zugrunde, womit sie „Gottesfürchtig" wurden. Leid und Elend sind der Motor vom Christentum und werden immer wieder künstlich durch dieses erzeugt. Der Rückständigkeit zuliebe wird die Forschung oder der Zugang zu Heilmitteln erschwert oder verboten. Menschen mit anderem Lebenswandel oder anderer Kulturen werden verfolgt und getötet. In allen Lebenslagen werden den Mitmenschen Verhaltensregeln auferlegt, die sie einzuhalten haben. Es handelt sich um eine Sekte der Gleichschaltung, in der es um Macht und Machterhalt geht. Ob diese Christen angeblich gute Absichten haben, macht dabei keinen Unterschied, wenn sie es nur gut mit sich selber meinen und uns dabei zu Grunde richten.

Es handelt sich leider um ein weltweit ausuferndes Problem, welches wir dringlich zurück bilden und überwinden sollten. Religionen haben den Menschen und damit der heutigen Welt, bis auf wenige Ausnahmen, noch nichts Gutes gebracht. Es sollte jedem klar sein, dass Christen eine unsterbliche Seele haben. Selbst wenn es ethisch vertretbar wäre, kann man sie nicht einfach „um die Ecke bringen", da sie nach drei Tagen wiederauferstehen und einen mit der Bibel heimsuchen werden. Man muss ihren Glauben also durchbrechen, damit sie diese wahnhafte Vorstellungen aufgeben. Die glauben wirklich, dass sie anderen Menschen ihre Sünden aufbürden und in den Tod schicken können, um sich selber davon zu befreien und sich eine gute Zeit machen zu können.

Die Jesusaustreibung - gewiss nicht legal

Auch wenn bei Jesusbesessenen nicht mehr von einem freien Willen die Rede ist, darf man nicht einfach über diese hinweg entscheiden und eine Jesusaustreibung vollziehen. Man wird diese Personen immerhin nicht dazu bewegen können, sich dieser Jesusaustreibung freiwillig zu unterziehen. Deswegen konnten bislang noch keine praktischen Versuchsreihen stattfinden. Bisherigen Christen wurde lediglich gesagt, dass sie einem ewigen Seelenleben in ihrer Hölle gegenüber stehen, wenn sie sich nicht von ihrem Glauben verabschieden und aus der Kirche austreten. Und genau das kann doch nicht zu viel verlangt sein!

Aber wie würde denn die Jesusaustreibung aussehen, wenn man sie vollziehen würde? Hier können nur Mutmaßungen angestrengt werden. Möglicherweise könnte es helfen, den von Jesus Besessenen mit einem Koran zu verprügeln. Es wird jedoch wenig helfen, ihm von der runden Erde zu berichten, die bereits Milliarden Jahre alt ist, auf der sich das Leben aufgrund der Evolution von niederen Einzellern hoch zu den komplexen Säugetieren entwickelte. Christen sind definitiv beratungsresistent und verzichten auf Wissen, da bei ihnen alles eine Glaubensfrage ist. Das macht es bei der Jesusaustreibung nur um so schwerer, dass jeweilige Subjekt von seiner Religion zu befreien und ihm damit ein normales und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Es gäbe gewiss noch so einiges, was einem bei einer Jesusaustreibung helfen könnte. Es handelt sich jedoch nicht um schöne Dinge, es könnte einem wirklich übel werden. Gewisse Möglichkeiten zu schildern würde gewiss auch gegen Jugendschutzgesetze verstoßen. Ob es denn helfen würde oder die betroffene Person drei Tage nach der missglückten Jesusaustreibung zur Hölle fährt, lässt sich ohne konkrete Versuchsreihen nicht genau klären. Muss man sich bei denen wirklich die Mühe machen oder kann auch einfach die Ewigkeit abgewartet werden, mit der es sich von alleine erledigt hat?

https://s-i.huffpost.com/gen/2764882/images/s-CRUCIFIXION-small.jpg