BLOG
07/09/2015 07:39 CEST | Aktualisiert 07/09/2016 07:12 CEST

Wiesenhof: 40% Umsatzsteigerung dank Geschmacksveränderung

Thinkstock

2015-07-21-1437464754-4621225-banner.jpg

Wie die Wiesenhof GmbH heute bekannt gab, konnte der Geflügelzüchter aus Visbek im Landkreis Vechta (NDS) seinen Umsatz um 40 % steigern. Den beachtenswerten Erfolg erklärt das Unternehmen mit veränderter sensorischer Wahrnehmung beim Verzehr durch die Kunden.

Bei Blindverkostungen mit 1000 Fans des Bundesligisten SV Werder Bremen, darunter auch der Musiker Jan Delay, schnitt das Wiesenhof Hühnchen deutlich besser ab, als bei früheren Verkostungen, freute sich Wiesenhof-Marketingchef Ingo Stryck anlässlich der Feier zum 3-jährigen Bestehen des Sponsorenvertrages mit den Bremern. Delay soll dabei den Begriff "Blindverkostung" von allen Teilnehmern am wörtlichsten genommen haben.

Waren es früher häufig Tierschutzverletzungen, mit denen unser Hühnchen assoziiert wurde, ist es heute dank des SV Werder die „Graue Maus". „Das war genau unser Ziel", erklärte Achim Kühling, Geschäftsführer der Bremer Werbeagentur KD&P. Im Übrigen sei „der Geschmack von grauen Mäusen und Hühnern absolut identisch", weiß Kühling zu berichten, dessen Frau aus Malawi stammt, wo Mäuse als Delikatesse gelten. „Graue Mäuse sind beliebt, sexy und haben etwas erfrischend Inspirierendes" so der Werber weiter.

Klaus Filbry zeigte sich ebenfalls begeistert. Der Wiesenhof Erfolg „ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass der SV Werder der populärste Verein der Welt ist. Unsere Fans folgen uns bedingungslos. Das zahlt sich für unsere Sponsoren eben aus", stellte der Geschäftsführer der Grün-Weißen fest.

„Die Maus, insbesondere die graue war schon immer mein Lieblingstier", sagt Jan Delay. „Mit ihren Attributen, klein, listig, unruhig, kann ich mich voll und ganz identifizieren. Scheiße, ich bin krass Graue-Maus-Mäßig drauf" (lacht). Deshalb, so Delay, heißt „mein krass neues geiles Album", auch: „Hier kommt die krasse, geile, derbe graue Maus" (lacht).

Damit war der Bremer Freudentag jedoch noch nicht beendet, denn Klaus Filbry hatte für alle Anwesenden noch eine Überraschung parat. Wie bekannt, war der SV Werder seit dem „Ableben" von Möwe „Werdi" ohne Maskottchen. Nachdem Delay kurz verschwunden war, kehrte er zur Begeisterung aller Anwesenden im Kostüm der plüschigen grauen Riesenmaus „Grausi" zurück.

Filbry: „Jan wollte sich schon seit langem bei uns einbringen. Wir freuen uns, dass wir jetzt etwas Passendes für ihn gefunden haben". Krass-geil (wie auch sonst?, d. H.b.e) findet es der staatlich-geprüfte Teppichleger Delay und erklärt, er sei schon immer gerne auf dem Boden rumgerutscht. Eigentlich wollte er schon vor Jahren in die Rolle von „Werdi" der Möwe schlüpfen. Er habe sich jedoch beim Flugunterricht zu dusselig angestellt, so Delay weiter.

Zur großen Freude des Werder Anhangs erklärte Delay dann noch ganz spontan, dass er und seine Band die Graue-Maus-mäßige Verkleidung in Zukunft auch auf der Bühne tragen werden. Gefragt, ob es in der Schaumstoffverpackung nicht etwas zu warm werden könnte, erwiderte der Musiker: „Scheiße, nur die krass Harten kommen in den geilen Garten" (lacht).

Carolin Wulke Geschäftsführerin der Die Nordsee GmbH freute sich darüber, dem SV Werder einen großen Gefallen erweisen zu können. „Das ursprüngliche Kostüm unseres Robby (Maskottchen der Insel Baltrum, d. H.b.e), heute Grausi, sah wie eine graue Maus und nicht wie eine Robbe aus. Bevor es im Keller verschimmelt, geben wir es gerne an den SV Werder weiter". Ein begeisterter Klaus Filbry wies abschließend mit Stolz daraufhin, dass Werder zur Zeit in der „Re-Use-Bundesligatabelle" auf Platz 1 steht.

Disclaimer: Solltest Du diesen Text als Satire erkennen, gratuliere ich zu deiner Intelligenz.

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Ihr werdet euer Steak nie wieder blutig essen: Frau filmt Frischfleisch, das noch lebt

Hier geht es zurück zur Startseite