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16/12/2015 11:41 CET | Aktualisiert 16/12/2016 06:12 CET

Was muss man beim ersten Start-up beachten?

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Längst hat sich auch in Deutschland eine sehr aktive Szene der Start-Ups und jungen Gründer entwickelt. Sie verfügen über eine gute Vernetzung untereinander, stehen für das moderne Unternehmertum und bereichern die Wirtschaft mit frischen und innovativen Ideen. Von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Start-Up ist es aber durchaus ein langer Weg. Wichtig ist, dass auch in diesem Bereich der Existenzgründung die eine oder andere Sache beachtet wird.

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Von der Idee bis zur eigentlichen Ausführung


Oft lässt der externe Blick auf die Start-Ups durchaus den Gedanken zu, dass diese Unternehmen mit Leichtigkeit und ohne grundlegende unternehmerische Vorbereitungen gegründet wurden. Dabei beweist der Erfolg dieser jungen Firmen eine ganz andere Realität. Viele Start-Ups haben tatsächlich als kleines Büro in einer Wohnung angefangen, ehe sie ihre repräsentativen Büros bekommen haben. Dahinter versteckt sich aber ein langer Prozess.

Auch für den Gründer eines Start-Ups ist es wichtig, vom ersten Tag an mit einer guten Planung - sprich einem Businessplan, einer guten Finanzierung und einem soliden Fundament - zu arbeiten. Sie haben sich lange beraten lassen und verfügen über Partner in allen relevanten Bereichen. Der Aufbau eines Netzwerks von Experten und die Zusammenarbeit mit Banken und Stellen wie der IHK ist der Grundstein dafür, dass aus der eigenen Idee ein florierendes Unternehmen wird.

Gute Mitarbeiter und ein begeistertes Team


Was die meisten Unternehmen aus diesem Bereich ausmacht, ist die Tatsache, dass sie über ein sehr begeistertes Team verfügen. Der Geist der Start-Ups findet sich vor allem in der gemeinsamen Motivation etwas komplett neues zu bauen und ein Teil von etwas zu sein. Das ist eine gute Grundlage, aber natürlich müssen die Mitgründer und Mitarbeiter gewisse Fähigkeiten mit sich bringen.

Es sollte nicht alleine der Fokus auf begeisterte junge Mitarbeiter gelegt werden. Einige Veteranen, die auf ihrem Fachgebiet anerkannte Experten sind und über ein gutes Netzwerk verfügen, sind das entscheidende Puzzleteil für den späteren Erfolg. Sie sorgen für den nötigen Input von fachlicher Seite und können die jungen Kollegen in die Fachgebiete einarbeiten. Es braucht also eine Mischung aus Begeisterungsfähigkeit und Fachkompetenz - auch innerhalb der Riege der Geschäftsführung.

Die Finanzierung frühzeitig klären


Viele Start-Ups mit guten Ideen scheitern, wie klassische Unternehmen, an den Finanzen. Für junge Unternehmen mit guten Ideen ist es bei den Banken nicht einfach einen Kredit zu kriegen, da einfach die Grundlage fehlt. Auch hier ist das Networking der Schlüssel zum Erfolg. Kontakt zu Investoren, Business Angels und anderen Optionen dieser Art ist entscheidend. Noch bevor es an die Einstellung der ersten größeren Zahl von Mitarbeitern geht, sollte sichergestellt sein, dass das eigene Projekt für mindestens ein Jahr auf gesunden finanziellen Beinen steht.

Wird auf diese Punkte geachtet, zeigt sich, dass sich die Start-Ups gar nicht so sehr von anderen Gründungen unterscheiden. Sorgfalt und gute Organisation sind immer der Schlüssel zum Erfolg.

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