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27/10/2015 07:39 CET | Aktualisiert 27/10/2016 07:12 CEST

Das macht gute Mitarbeiterführung aus

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! So sagt es schon ein altes Sprichwort, und dies gilt auch für die Führung von Mitarbeitern und Ihr Auftreten als Führungsposition. Denn wer seinen Angestellten völlig freien Lauf lässt, wird das ebenso bereuen, wie die totale Überwachung.

Vertrauen muss man sich erarbeiten

Gerade zu Beginn einer Zusammenarbeit sollte gelten: Kontrollieren Sie Resultate. Das soll nun aber keinesfalls bedeuten, dass Sie Ihren Mitarbeiter auf Schritt und Tritt verfolgen und ihm nicht von der Seite weichen sollen.

Lassen Sie ihm nach einer kurzen Anleitung ruhig freie Hand in der Art und Weise, wie er seine Aufgaben umsetzt. Das entlastet Sie zeitlich und gibt ihm ein gutes Gefühl, denn er spürt, dass Sie ihm vertrauen.

Doch da die ihm zugetragenen Aufgaben noch völlig neu für ihn sind, ist es wichtig, dass Sie beide sich nach der Erfüllung darüber verständigen, zu welchen Resultaten es gekommen ist. So hat Ihr Mitarbeiter die Möglichkeit, Nachfragen zu stellen und Sie können ihm eventuell weitere Tipps geben. Wenn dieses Vorgehen ein paar Mal gut geklappt hat, können Sie Ihrem Mitarbeiter langsam größere Freiräume einräumen.

Narrenfreiheit wird meistens ausgenutzt

Auch wenn Sie schon längere Zeit mit ihren Mitarbeitern zusammen arbeiten, sollten Sie sie regelmäßig kontrollieren und Arbeitsergebnisse überwachen. Was zunächst vielleicht einengend klingt, ist absolut wichtig und unabkömmlich.

Sie sind in der Führungsposition, also zeigen Sie dies auch! Ein Chef, der sich nie blicken lässt und für die Mitarbeiter nicht greifbar ist, macht auf sein Team keinen guten Eindruck. Außerdem verleitet er häufig zu nachlässigem Arbeiten.

Denn wenn die Arbeit sowieso nicht kontrolliert wird, reicht es ja auch, nicht alles ganz so genau zu nehmen oder die Aufgaben auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Außerdem fühlen sich viele Mitarbeiter nicht richtig anerkannt und ihre Arbeit wenig bis gar nicht honoriert, wenn sie niemals eine Rückmeldung dazu bekommen.

Zeigen Sie ihnen deshalb, dass Sie die Arbeit zur Kenntnis nehmen, loben Sie sie, geben Sie wenn nötig auch konstruktive Kritik. Ihre Mitarbeiter können damit viel mehr anfangen, als mit einem Chef, für den sie täglich arbeiten, den sie aber nie dazu sprechen können.

Finden Sie den gesunden Mittelweg

Wie so oft im Leben gilt auch in Bezug auf die Mitarbeiterführung: Finden Sie einen gesunden Mittelweg! Wenn Sie jeden einzelnen Arbeitsschritt Ihrer Angestellten erst absegnen und kontrollieren müssten, dann könnten Sie das Ganze ja gleich selber machen.

Auf der anderen Seite sollten ihre Mitarbeiter aber auch nicht gänzlich auf sich allein gestellt sein. Sie als Führungsperson haben alle Zügel in der Hand, also sollten Sie auch stets im Bilde sein, was ihr Team gerade leistet. Die Kontrolle hat hier nichts mit Überwachung oder Bevormundung zu tun, sondern mit Verantwortung, der sie als Geschäftsführer nachkommen sollten.

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