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11/12/2015 08:15 CET | Aktualisiert 11/12/2016 06:12 CET

20 Dinge, die ich im Umgang mit meinen Kindern nicht bereuen werde

Rachel M. Martin

1. Sie abends zudecken. Eines Tages werden sie zu groß dafür sein und ich werde diesen Moment nie wieder erleben. Ihnen "Gute Nacht" sagen, sie zudecken und ihnen einen Kuss auf die Stirn geben, das ist ein Geschenk.

2. Ihnen sagen, dass ich sie lieb habe. Fang damit an, wenn sie noch klein sind. "Ich hab dich lieb" ist ein starker und wichtiger Satz.

3. Ihren Geschichten zuhören. Ihre Geschichten lehren mich viel über sie, ihre Herzen und was sie lieben. Ich sehe ihre Geschichten als eine Möglichkeit, mehr über sie zu erfahren. Und das ist das wirkliche Zuhören. Nicht die abgelenkte Mutter, die eigentlich nur schnell zum nächsten Punkt auf ihrer unendlichen To-Do-Liste kommen will.

4. Ihnen in die Augen sehen. Nichts zeigt einer anderen Person so sehr, dass sie einem wichtig ist, wie wenn man ihr beim Sprechen in die Augen sieht. Es zeigt, dass das, was die Person sagt, dir wirklich wichtig ist. Ich will, dass meine Kinder sich daran erinnern werden, dass es Momente gab, in denen ihre Mutter ihnen in die Augen gesehen und gelächelt hat. Für mich bedeutet das häufig, meinen Laptop mal zuzuklappen, mein Handy wegzulegen, eine Pause von meiner To-Do-Liste zu machen und ihnen einfach ein bisschen Zeit zu schenken.

5. "Ja" sagen, wenn es einfacher wäre, "Nein" zu sagen. Wie in diesen Situationen, wenn ich nur einfach meinen Plan abarbeiten will und sie plötzlich mitmachen wollen. Oder diese Übernachtungen spät abends. Oder wenn ich einfach müde bin und nicht die Treppe hochlaufen will, um "Gute Nacht" zu sagen. Oder wenn sie eine extra Gute-Nacht-Geschichte wollen. Oder ein Spiel spielen wollen. "Ja" ist einfach wichtig.

6. Ihnen neue Dinge zeigen. Ich kann meinen Kindern etwas aus Geschichtsbüchern vorlesen oder ich kann ihnen Geschichte zeigen. Im August war ich mit Grace, meiner 12-jährigen Tochter in Mexiko. Es war so cool, ihr die Maya-Ruinen in Tulum zu zeigen. Ich will damit nicht sagen, dass ihr alle mit eurem Nachwuchs nach Mexiko sollt, aber es gibt durchaus Dinge, die ihr euren Kindern zeigen könnt. Schaut euch gemeinsam die Sterne an. Geht ins Museum. Lasst sie lernen und die Welt entdecken.

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7. Ihnen "bitte" und "danke" beibringen. Dafür braucht es keine Erklärung. Höflichkeit ist wichtig.

8. Sie helfen lassen, auch wenn das für mich bedeutet, dass es länger dauert. Dauert es länger, die Fenster zu putzen, wenn ich meinen Kindern zeige, wie man Fenster putzt? Ja. Das gleiche gilt für Wäsche waschen, Kochen, Putzen, Wäsche falten und vieles mehr. Aber sie müssen diese Dinge lernen - das sind grundlegende Fähigkeiten im Leben. Ich würde ihnen und mir selbst keinen Gefallen tun, wenn ich sie nicht mithelfen lassen würde.

9. "Nein" zu Dingen sagen, selbst wenn es einfacher wäre, "Ja" zu sagen. Es gibt Filme und Fernsehsendungen, die ich meine Kinder nicht schauen lasse. Bücher, die sie noch nicht lesen sollen. iPods und Computer, die sie nur im Wohnzimmer benutzen dürfen. Manchmal muss die Antwort "nein" sein - auch, wenn sonst jeder dazu "ja" zu sagen scheint.

10. Mit ihnen lachen. Oder mit ihnen Spaß haben. Ich will einfach, dass sie wissen, dass ich gerne in ihrer Nähe bin. Das bedeutet, meine Kinder zu mögen, nicht nur sie lieb zu haben. Ich will, dass sie beides wissen.

11. Ihnen den Wert der Arbeit beibringen. Ich will, dass meine Kinder wissen, wie wichtig Arbeit und eine gute Arbeitsmoral ist. Meine Kinder wissen, wie man die Wäsche macht, den Boden wischt, den Tisch abräumt, sie ihre Zimmer aufräumen sollen, Betten macht, und so weiter. Ich werde es nie bereuen, dass ich ihnen den Wert der Arbeit beigebracht habe.

12. Sie in den Schlaf wiegen. Ihre Hand halten. Ihnen einen Kuss geben. Ich liebe meine Kinder. Auch nach all den Tagen, an denen sie mich fast in den Wahnsinn getrieben haben, frage ich mich, was ich nur ohne sie tun würde. Diese kleinen Liebesbeweise sind wichtig in einem liebevollen Leben.

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13. Saying I'm sorry. Because let's face it -- I'm not perfect. I mess up. I make mistakes. So, they need to hear me say I'm sorry and that I love them and that they're important to me. So, that means sometimes I will say "I'm sorry."

14. Ihnen beibringen, andere Menschen zu respektieren. Wieder und wieder. Ich will, dass meine Kinder andere Menschen respektieren. Ihnen zuhören, von ihnen lernen und sie nicht verurteilen. Das beginnt damit, ihnen gegenüber respektvoll zu sein. Häufig bedeutet das zuerst nach dem Guten in einem Menschen zu suchen und nicht überheblich zu sein.

15. Ihnen Mut machen, Risiken einzugehen. Manchmal ist Angst das größte Hindernis. Kinder müssen lernen, Angst zu erkennen und sie zu überwinden.

16. Ihnen keine Vorhaltungen machen. Jeder Tag ist ein neuer Tag. Aus der Vergangenheit lernen, aber nicht an ihr festhalten. Ich will zuerst das Gute sehen und nicht all das Negative. Das bedeutet häufig, über Negatives aus der Vergangenheit hinwegzusehen.

17. Sie sehen lassen, wie ich mich weiterentwickle. Ich will nicht, dass meine Kinder in dem Glauben aufwachsen, dass ich eine gute, aber keine allzu glückliche und fröhliche Mutter bin. Sie sollen sehen, wie ich mich entwickle und aufblühe, mich für Dinge interessiere und meine Kreativität erweitere.

18. Ihnen Selbstlosigkeit beibringen. Ich will, dass sie die Welt jenseits von mir und uns sehen. Ich will, dass sie etwas zurückgeben. Dass ihnen andere Menschen wichtig sind und dass sie etwas zum Besseren verändern.

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19. Ihnen zeigen, das manche Sachen nicht wichtig sind. Nichts bei Target ist wirklich wichtig. Weder das Zeug in den Regalen, noch die Kleider, die jemand trägt. Oder chice Geburtstagspartys. Wenn einem diese Dinge die Sicht vernebeln, dann ist eine Beziehung verloren. Beziehungen gehen vor. Alles andere kommt danach.

20. Sie erwachsen werden lassen.Seufz. Das muss leider sein. Also blicke ich nostalgisch zurück, genieße heute und freue mich auf morgen. Sie werden wachsen. Ich ich werde all die Momente auskosten, die wir miteinander verbringen dürfen.

Dies sind nur 20 Dinge, die ich nicht bereuen werde, sie mit meinen Kindern gemacht zu haben. Wirklich simple Dinge. Es sind so alltägliche Dinge, die manchmal einfach aufgeschrieben werden müssen.

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Dieser Beitrag erschien ursprünglich bei Finding Joy.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der Huffington Post USA und wurde von Franca Lavinia Meyerhöfer aus dem Englischen übersetzt.

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