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28/12/2016 04:41 CET | Aktualisiert 29/12/2017 06:12 CET

5 Dinge, die Mütter heimlich tun

Lee Edwards via Getty Images

Jetzt mal ehrlich: wir alle haben doch ein kleines Geheimnis - mindestens eins... Ich komme in der Erziehung jedenfalls nicht ohne kleine Notlügen aus. Und Ihr so !?

Hier meine kleinen Geheimnisse des Mama-Alltags:

1. Ich esse heimlich Süßigkeiten

Meine Kinder dürfen Süßigkeiten essen. In Maßen. Gummibärchen und Co. stehen nicht irgendwo herum, sondern werden im Schrank verwahrt. Und vorher wird gefragt.

Hier gilt offiziell gleiches Recht für alle - also hat auch Mama ihre feste Portion. Wenn da nur nicht der Heißhunger wäre... und Mama manchmal einfach Schokolade haben MUSS.

Nicht nur ein Stück, sondern viele Stücke. Dann nutze ich die Chance, wenn die Kinder abgelenkt sind und stille hemmungslos meine Gelüste.

2. Ich mache kein Pipi. Ich checke Facebook und Instagram

Für dieses Geheimnis schäme ich mich manchmal ein bisschen. Ich spiele wirklich gerne mit meinen Kindern und erkläre ihnen gerne die Welt. Aber irgendwann braucht Mama eine kleine Pause.

Meine Große redet ohne Punkt und Komma, ich weiß nicht wie viele Wörter täglich ihren Mund verlassen... Wenn der Satz mit „Mama, weißt Du..." beginnt folgt meistens eine sehr ausführliche Geschichte.

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Das ist dann oft der Punkt, an dem ich dringend Pipi machen muss. Ich verziehe mich dann ins Bad, setze mich auf die Badewanne und stöbere bei Facebook. Das muss ab und zu mal drin sein ! Und ich habe auch dazu gelernt: die Zeiten von „Mama, du hast ja gar nicht gespült !" sind vorbei :-)

3. Die Bilder sind nicht „irgendwie verschwunden" - ich war das

Meine Tochter malt gerne und viel und toll. Und ich freue mich über jedes Bild. Quasi immer wenn ich sie aus der Kita hole... Trotzdem kann ich nicht 750 Bilder aufheben. Alle Bilder kommen natürlich in die Sammelmappe.

Regelmäßig sortiere ich diese heimlich aus und hebe die schönsten auf. Manche wandern gnadenlos ins Altpapier. Wochen später (woher hat sie dieses Erinnerungsvermögen !?) fragt sie nach dem Bild mit den Apfelbäumen. Ähm, hmm... irgendwie verschwunden...

4. Ich überspringe Zeilen und Seiten in der Gute-Nacht-Geschichte

Abends im Bett gibt es für die Große entweder ein Buch oder ein Hörspiel. Sie darf sich das aussuchen. Manchmal habe ich viel Lust zu lesen - manchmal nicht. Besser gesagt wenig Zeit und da wäre mir ein Hörspiel lieber. Aber sie will ein Buch.

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Also lesen wir eine Geschichte... Und ich versuche dann taktisch Textpassagen einfach wegzulassen. Natürlich darf der Sinn der Geschichte nicht verloren gehen. Klappt ganz gut - außer bei den Lieblingsbüchern: die scheint sie auswendig zu kennen und ich fliege auf...

5. Ich brauche nicht 60 Minuten zum Bügeln - ich schaue fern

Ich gehe abends bügeln, wenn der Papa zuhause ist und auf die Kinder aufpasst. Dann verabschiede ich mich mit den Worten: „Bin mal `ne Stunde unten, bügeln !"

Ja, die Wäsche mache ich auch - aber doch keine Stunde! Ich schaue nach erledigter Arbeit noch ein bisschen fern und entspanne herrlich auf der Couch.

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf Phinabelle.

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