BLOG
02/02/2016 11:47 CET | Aktualisiert 02/02/2017 06:12 CET

Wieder staatlicher Mord in Texas

David J Sams via Getty Images

Texas hat am Mittwochabend James Freeman (35) exekutiert. Dabei wurde das Gift Pentobarbital eingesetzt.

2007 soll Freeman einen Wildhüter getötet haben. Er soll unter Alkoholeinfluss auf Vögel und Schlangen geschossen haben. Als die Polizei eingeschaltet wurde, lieferte er sich mit ihr eine Verfolgungsjagd und Schießerei von 90 Minuten. Dabei kam der Wildhüter zu Tode.

Laut seinem Rechtsanwalt litt Freeman unter schwerem Alkoholmissbrauch und hatte Depressionen. Er sei überzeugt, dass der Vorfall im Jahr 2007 ein Selbstmordversuch gewesen sei, in dessen Verlauf Freeman von der Polizei erschossen werden wollte. Obwohl Freeman keine Vorstrafen hatte, wurde er von den Geschworenen zum Tode verurteilt.

Kein letzten Worte Auf die Frage, ob er noch etwas sagen will, antwortete er "Nein, will ich nicht."

Freeman ist der zweite Gefangene in Texas, der dieses Jahr hingerichtet wurde. Dort soll am 16. Februar 2016 Gustavo Garcia durch den Staat ermordet werden.

Weitere Informationen zum Thema Todesstrafe
Lesenswert:
Ihr habt auch ein spannendes Thema? Die Huffington Post ist eine Debattenplat tform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.