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05/04/2016 18:07 CEST | Aktualisiert 06/04/2017 07:12 CEST

Joshua Bishop in Georgia exekutiert

Handout . / Reuters

Joshua Bishop (41) wurde am 31. März 2016 durch den Bundesstaat Georgia durch eine tödliche Injektion ermordet, obwohl selbst Verwandte der Opfer für eine Begnadigung waren. Dabei verzögerte sich die Hinrichtung um rund 2,5 Stunden, da die Verteidigung noch letzte Anträge gestellt hatte.

Bishop hatte 1994 zwei Menschen getötet. (Wir berichteten: http://wp.me/p2X1th-1b6)

Bishop, der zur Tatzeit noch recht jung war, hatte laut seiner Verteidigung keine Chance als junger Mensch. Familienmitglieder Bishops berichten davon, dass er in einer Umgebung voller Alkoholismus, Gewalt und Drogenabhängigkeit aufgewachsen ist.

Während seiner Haft hatte er sich sehr positiv entwickelt und positiven Einfluss auf Mitgefangene genommen. Auch erhielt er sehr viel Unterstützung und sogar aus den Opferfamilien wurden Stimmen laut, die für eine Begnadigung waren. Sogar 7 der damaligen Juroren waren mittlerweile dafür, dass Bishop weiterleben darf.

Im Gedenken an Joshua Bishop... (youtube.com/watch?v=sSoHWJFRPxM)

Weitere Informationen zum Thema Todesstrafe: lancelotarmstrong.wordpress.com

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