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15/04/2016 16:37 CEST | Aktualisiert 16/04/2017 07:12 CEST

Georgia exekutiert Mann mit der Intelligenz eines Kindes

moodboard via Getty Images

Seine Anwälte kämpften bis zuletzt. Aber selbst der Oberste Gerichtshof der USA lehnte ihren verzweifelten Antrag auf Gnade ab. So wurde Kenneth Fults (47) am Dienstagabend durch eine Giftinjektion hingerichtet.

Fults hatte gestanden eine weiße Frau am 30.01.1996 getötet zu haben. Einer der Geschworenen, die ihn verurteilten, sagte später in einer eidesstattlichen Erklärung, er sei für die Hinrichtung, weil "dieser Nigger das verdient habe".

Die Verteidiger Fults wiesen in ihren Anträgen auf diese rassistische Äußerung des Geschworenen hin, aber auch im Besonderen darauf, dass Fults lediglich die Intelligenz eines Kindes habe, sowie auf die Tatsache, dass Fults in seiner Kindheit verlassen und vernachlässigt wurde. Jedoch selbst der Oberste Gerichtshof der USA lies sich dadurch nicht beeindrucken.

Mit solchen Hinrichtungen verlassen die USA den Boden der zivilisierten Staaten. Auch das Ziel, das sie immer vorgeben erreichen zu wollen, nämlich den Rückgang der Gewalt, erreichen sie mittels der Todesstrafe nicht. Stattdessen foltern sie, teils Jahrzehntelang, die Verurteilten im Todestrakt mit den schlimmsten Bedingungen um sie zum Schluss zu ermorden... Jahrzehntelanger geplanter Mord...

Selbst eine Urgent Action von Amnesty International konnte nichts bewirken. (Wir berichteten: http://wp.me/p2X1th-1di)

Im Gedenken an Kenneth Fults... (youtube.com/watch?v=sSoHWJFRPxM)

Weitere Informationen zum Thema Todesstrafe: lancelotarmstrong.wordpress.com

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