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07/10/2015 11:17 CEST | Aktualisiert 07/10/2016 07:12 CEST

Er war sein bester Freund, doch dann ließ er ihn töten

moodboard via Getty Images

Die Henker von Texas kommen kaum zur Ruhe. Schon wieder soll ein Mensch sterben. Diesmal erneut ein Fall in dem ein sogenannter "Deal" eine Rolle spielt, wodurch einer der zwei Täter Lebenslänglich bekam, während der andere zum Tode verurteilt wurde.

Juan Garcia wurde im Jahr 1998 festgenommen wegen des Mordes an Hugo Solano. Gemeinsam mit seinem Komplizen Eleazar Mendoza hatte er einen Überfall unternommen, der jedoch scheiterte und Eleazar Mendoza erschoss dann Hugo Solano in seinem Auto. Dies geht aus den Gerichtsakten hervor.

Lebenslänglich

Eleazar Mendoza erhielt jedoch nur Lebenslänglich, weil er sich bereit erklärte als Zeuge gegen Juan Garcia auszusagen um ihn zu belasten. In Texas werden immer wieder Menschen zum Tode verurteilt, weil sie bei einem Überfall oder Ähnlichem dabei waren, jedoch den geschehenen Mord selbst nicht begangen haben. Vor Gericht werden sie dann aber so behandelt, als wären sie der Mörder.

Der tatsächliche Mörder konnte sich vor der Todesstrafe dadurch retten, dass er einen Deal mit dem Staat machte und so gegen Garcia aussagte. Unglaublich aber wahr - anstatt die Todesstrafe abzuschaffen, ermorden sie Menschen, die bei einem Mord nur anwesend waren...

Über diesen Link kann jetzt noch der Gouverneur Greg Abott erreicht werden um ihn darum zu bitten die Exekution zu stoppen.

(Update 07.10.2015: Juan Garcia wurde zum vorgesehenen Zeitpunkt hingerichtet.)

Texas plant diesen Monat noch eine weitere Exekution: Am 14. Oktober 2015 soll Licho Escamilla hingerichtet werden.

Dieser Text wurde zuerst veröffentlicht bei lancelotarmstrong

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