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12/03/2016 08:10 CET | Aktualisiert 13/03/2017 06:12 CET

Erstwähler: "Ich wähle gegen AfD und Pegida und pro Menschlichkeit"

dpa

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Es ist für mich keine Frage, ob man wählen geht. Der arabische Frühling sollte auch bzw. gerade uns Europäern gezeigt haben, dass Demokratie und das damit verbundene Mitbestimmungsrecht keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ein Privileg, das hart erkämpft wurde.

Dieses Privileg ist aber zudem auch eine Verantwortung, die jeder Bürger tragen muss. Wer nicht wählt, entzieht sich dieser Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, aber besonders gegenüber sich selbst, denn er lässt andere über seinen Kopf bestimmen. Wer will sich denn fremd bestimmen lassen? Das gilt für das gesamte politische Spektrum. Links, rechts, Mitte - egal.

In Zeiten, in denen Nazis in Anzügen mit demagogischen Phrasen den Menschen Angst machen und so auf Stimmenfang gehen, erscheint mir Wählen zudem als das Mindeste. Wollen wir diesen Menschen wirklich den Titel „Volk" überlassen und sie das Andenken an die Montagsdemonstrationen instrumentalisieren lassen?

Also ich nicht. Ich wähle gegen AfD und Pegida und pro Menschlichkeit.

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