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15/04/2016 16:12 CEST | Aktualisiert 16/04/2017 07:12 CEST

Spanplatte oder Lattenrost?

Sally Anscombe via Getty Images

2016-04-13-1460531940-3483037-504589_original_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.de.jpg Foto: Rainer Sturm/pixelio

Manche Menschen sind der Ansicht, eine harte Schlafstätte sei gut für den Rücken. In nicht wenigen Betten liegt daher zwischen Matratze und Lattenrost eine Spanplatte oder ein Brett. Einige Medien haben zuletzt sogar eine entsprechende Empfehlung veröffentlicht.

Renommierte Schlaf- und Bettenspezialisten halten davon aber gar nichts und raten dringend von einer Spanplatte oder einem selbst gebauten Lattenrost ab. Sie plädieren dagegen für ein ausführliches Probeliegen mit unterschiedlichen Matratzenunterlagen, bei dem man sich ruhig auf sein Bauchgefühl verlassen kann.

Dabei eignet sich nicht jeder Rost für jede Matratze. Je nach Matratzenart ist die Unterfederung für den Liegekomfort sogar wichtiger als die Matratze selbst. Vor allem Kaltschaummatratzen benötigen eine elastische Grundlage, damit sie sich nicht zu schnell durchliegt. Im Extremfall kann ein alter und unpassender Rahmen die neue Matratze sogar beschädigen. Den (doppelten) Schaden hat dann der Kunde, da in solchen Fällen die gesetzliche Gewährleistung oft nicht greift.

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