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05/12/2015 11:18 CET | Aktualisiert 05/12/2016 06:12 CET

Kurioses und Wissenswertes: Rund um die Erkältungszeit

2015-12-02-1449068210-465254-111104_original_R_K_B_by_S.Hofschlaeger_pixelio.de.jpg Foto: S. Hofschlaeger/pixelio

Die kalte Jahreszeit ist da und wieder steigt von Woche zu Woche die Zahl der an Erkältungskrankheiten oder Atemwegsinfekten Erkrankten.

Gleichzeitig mehren sich auch wieder die vielen hilfreichen und weniger hilfreichen Tipps, die einem mit auf den Weg gegeben werden, um schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Viel Vitamin C soll man unbedingt zu sich nehmen, heiße Milch mit Honig oder sogar einen Zwiebelsaft trinken oder sich ganz einfach ins Bett legen - so sicher wie Husten, Schnupfen und Co. sich ausbreiten, so stark wird auch auf alte Hausmittel oder bewährte Maßnahmen verwiesen.

Gut zu wissen

Im Laufe seines Lebens erkrankt jeder Mensch durchschnittlich an rund 200 Atemwegsinfekten. Sie sind auf der ganzen Welt verbreitet und machen vor Niemandem halt. Ob Groß oder Klein, Alt oder Jung - früher oder später erwischt es meist jeden im Laufe der Wintermonate.

Kurioserweise ist aber nicht die Kälte an den Erkrankungen schuld, wie viele irrtümlich glauben. In der Arktis oder Antarktis kommt es tatsächlich vergleichsweise wesentlich seltener zu Erkältungskrankheiten als in gemäßigteren Breiten, weil viele Krankheitserreger empfindlich gegen Kälte sind.

Die Kälte sorgt bei uns allerdings dafür, dass unsere Nasen-Rachenschleimhaut anfälliger wird - unter anderem auch, weil sie durch Heizungsluft sehr ausgetrocknet ist. Wenn der Körper dann bei einer beginnenden Infektion auch noch mit Kälte zu kämpfen hat, wird er besonders stark belastet.

Was hilft also - und was nicht?

Ein weiterer ‚Irrglaube' ist, dass bei Atemwegsinfekten Antibiotika helfen. 90 - 95 % aller Erkältungen werden durch Viren ausgelöst. Rund 200 verschiedene Viren aus unterschiedlichen Virenfamilien sind dabei unterwegs - von Hand zu Hand, Tröpfchen für Tröpfchen.

Dagegen sind Antibiotika wirkungslos. Wenn sich die Erkältungsviren auf die Bronchien schlagen hat sich eine Pflanze namens ‚Pelargonium sidoides' bewährt.

Die Inhaltsstoffe der Wurzeln dieser südafrikanischen Geranienart wirken gegen die Infektursache, die Erreger, lösen den zähen Schleim und lassen so Bronchitisbeschwerden wie Husten, Verschleimung und Abgeschlagenheit auf natürliche Art abklingen.

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