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22/04/2016 11:44 CEST | Aktualisiert 23/04/2017 07:12 CEST

Den Hund schützen - die Zecke zur Strecke bringen

2016-04-20-1461161310-2649860-140035_original_R_K_B_by_ReginaKaute_pixelio.de.jpg Foto: Regina Kaute/pixelio

Zecken können die Erreger verschiedenster Krankheiten übertragen, die z. T. sogar tödlich verlaufen. Da wünschen sich viele Hundehalter, angesichts der beginnenden Zeckenaktivität im Frühjahr, einen Gassi-Gang ohne Reue. Das Absuchen des Vierbeiners nach dem Wald- oder Wiesenspaziergang ist zudem nicht nur mühsam, oft werden die etwa zwei bis sechs Millimeter kleinen Zecken im Hundefell auch übersehen. Manche Krankheitserreger können aber sogar teils unmittelbar nach dem Zeckenstich, teils schon nach wenigen Stunden auf den Hund übertragen werden.

Entscheidend: abwehren und abtöten

Sinnvoll ist daher die Verwendung eines Anti-Zecken-Mittels, das über eine repellierende und abtötende Wirkung verfügt. „Repellieren" bedeutet „abwehren", d. h. vom Grundsatz wird die Zecke bereits daran gehindert, sich auf dem Hund anzuheften, ihn also zu stechen. Entsprechende Spot-on-Lösungen zum Aufträufeln in den Nacken und spezielle Halsbänder gibt es beim Tierarzt bzw. in der Apotheke. Ihre Wirkstoffe funktionieren auf folgende Weise: Sobald die Zecke in Kontakt mit dem behandelten Hundefell kommt, werden die Nervenenden der Füße gereizt; die Zecke zieht die Füße zurück - Fachleute sprechen vom „Hot-Foot-Effekt" - und fällt schnell wieder vom Tier ab. Der Plagegeist lässt von seinem vermeintlichen Opfer ab und wird rasch abgetötet - er kann also kein anderes Tier oder den Menschen befallen.

Risiko für Infektionskrankheiten verringern

Anti-Zecken-Mittel mit repellierender Wirkung tragen dazu bei, das Übertragungsrisiko von Infektionskrankheiten wie z.B. Anaplasmose, Babesiose oder Ehrlichiose zu verringern. Bei diesen Erkrankungen befallen die Erreger rote oder weiße Blutkörperchen und schwächen das Immunsystem des Hundes. Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit oder fehlender Appetit können die Folge sein. Tiere mit solchen Auffälligkeiten sollte der Tierarzt untersuchen. Es gilt also: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Ein effektives Antiparasitikum sollte daher zum einen zur Zeckenabwehr vor dem Stich geeignet sein und zum anderen die Parasiten anschließend abtöten. Durch einen solchen Zeckenschutz steht einem stressfreien Gang in die Natur nichts mehr im Wege.

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