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25/03/2016 08:59 CET | Aktualisiert 26/03/2017 07:12 CEST

Chronische Gelenkerkrankungen beim Hund

Jill Wachter via Getty Images

2016-03-23-1458742747-5610262-749039_original_R_K_B_by_uschidreiucker_pixelio.de.jpgFoto: Uschi Dreiucker/pixelio

Bewegung heißt Lebensqualität - im Falle einer chronischen Gelenkerkrankung, wie Arthrose, leidet deshalb nicht nur der Hund selbst, sondern häufig auch der Halter. Denn die Abnutzung des Gelenkknorpels führt zu Gelenkschmerzen und als Folge daraus zu einer erheblich eingeschränkten Beweglichkeit.

Die Ursachen für Arthrose können dabei sehr vielfältig sein: Häufig entstehen die Gelenkschäden durch nicht vollständig ausgeheilte Traumata wie Prellungen oder Zerrungen, die sich der Vierbeiner durch Verletzungen beim Spielen oder beim Hundesport zugezogen hat.

Arthrose tritt aber auch als typische Verschleißerscheinung des Alters auf, da Hunde - wie auch wir Menschen - immer älter werden. Rassetypische Ursachen und angeborene Fehlstellungen des Bewegungsapparates können den krankhaften Gelenkveränderungen ebenfalls zugrunde liegen.

Rasche Diagnose ist wichtig

Betroffene Tiere nehmen häufig eine Schonhaltung ein, um Schmerzen zu vermeiden. Dies verschlimmert die Situation jedoch noch zusätzlich: Durch die mangelnde Belastung wird der Gelenkknorpel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt - und die Schädigung des Gewebes dadurch beschleunigt.

Eine rasche Diagnose und eine frühzeitig einsetzende Therapie sind deshalb wichtig, um die Lebensqualität der Tiere möglichst lange zu erhalten. Denn obwohl es sich bei Arthrose um eine chronische und damit nicht heilbare Erkrankung handelt, kann eine rasche und gezielte Behandlung den Krankheitsverlauf zumindest verlangsamen.

Hund und Herrchen sollten deshalb bei ersten Anzeichen wie Lahmheit und Gelenkschwellungen den Tierarzt aufsuchen, um eine entsprechende Behandlung in die Wege zu leiten. Bei älteren Tieren empfiehlt sich außerdem ein jährlicher Gesundheitscheck beim Tierarzt, der auch eine Untersuchung des Bewegungsapparates beinhaltet.

Einfache Anwendung

Da die Arthrose-Therapie dauerhaft, in der Regel für den Rest des Lebens, erfolgen muss, sollte die Behandlung Schmerzen zuverlässig lindern, die Gelenkfunktion verbessern, frei von Nebenwirkungen sowie einfach in der Anwendung sein.

Biologische Arzneimittel können hier eine wirksame Option darstellen. Einen unerlässlichen Baustein der Therapie bildet außerdem Bewegung - Ihr Tierarzt berät Sie umfassend über Bewegungsabläufe, die Ihren Hund unterstützen, bzw. über solche, die vermieden werden sollten.

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