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18/11/2015 08:55 CET | Aktualisiert 18/11/2016 06:12 CET

5 Mythen über Cellulite, die nicht stimmen

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Die meisten Frauen entdecken früher oder später kleine, manchmal auch größere Dellen an Oberschenkeln, Po oder Armen. Tatsächlich haben 80 Prozent aller über 20-jährigen Frauen Cellulite. Kein Wunder, dass sich so mancher Mythos rund um die Entstehung und Bekämpfung der ungeliebten Orangenhaut hartnäckig hält.

„Cellulite ist eine Krankheit"

Manche Frauen empfinden die unschönen Dellen auf ihrer Haut zwar als Krankheit, aber Cellulite ist lediglich eine Bindegewebsveränderung, die sich mit der Zeit einstellt und an der Hautoberfläche sichtbar wird. Oft sind die Gene schuld, die für ein schwaches Bindegewebe verantwortlich sind.

„Männer bekommen keine Cellulite"

Cellulite ist in der Regel ein Frauenproblem. Aber es gibt hin und wieder auch Männer, die zu Leidensgenossen werden: Schwaches Bindegewebe oder Hormonbehandlungen sorgen dafür, dass Fettzellen nach oben gedrückt werden und sich auf der Haut abzeichnen.

Da das Bindegewebe bei Männern zu einem Netz verwoben und nicht wie bei Frauen säulenartig angelegt ist, kommt es bei ihnen zwar seltener zu Cellulite - aber sicher sind auch sie nicht davor.

„Orangenhaut sieht man auf den ersten Blick"

Ausgeprägte Cellulite sieht man sofort. Aber schwächere Formen zeigen sich neugierigen Blicken nur in bestimmten Situationen.

Beim ersten Stadium beispielsweise erscheinen kleine Dellen nur, wenn die Haut mit den Fingern zusammengeschoben wird. Wellt sich die Hautoberfläche auch bei Muskelanspannung, ist das zweite Stadium erreicht. Erst ab dem dritten Stadium zeigt sich Cellulite auch im Ruhezustand.

„Dagegen hilft ja sowieso nichts"

Gegen Cellulite gibt es tatsächlich kein Wundermittel. Aber eine Kombination verschiedener Maßnahmen hilft, Orangenhaut zu reduzieren. Spezielle Cremes beispielsweise ändern zwar nichts an den Ursachen der Cellulite, verbessern kurzfristig aber die Mikrozirkulation der Haut. Auch regelmäßige Massagen erzielen diesen Effekt, müssen aber täglich angewandt werden.

Eine tiefgreifendere Methode ist VelaShape, ein Gerät, das Radiofrequenzstrom, Infrarot und Saugmassage vereint. Die Erwärmung der Haut sorgt dafür, dass Speicherfett des Unterhautgewebes langsam dahinschmilzt. Gleichzeitig verbessert sich die Durchblutung, das Bindegewebe wird gestrafft und die Haut glättet sich - ein Effekt, der für rund sechs Monate anhält.

„Cellulite kommt immer wieder"

Wer seine Cellulite reduzieren konnte, will natürlich nicht, dass die Dellen wieder ausgeprägter werden. Die gute Nachricht: Orangenhaut hält sich nur hartnäckig, wenn man es zulässt. Alle Maßnahmen, die die Mikrozirkulation anregen, können das Erscheinungsbild der Haut deutlich verbessern - wenn sie regelmäßig angewandt werden.

Sinnvoll sind beispielsweise Sport, Lymphdrainagen, Wickel, Wechselbäder, Massageroller oder koffeinhaltige Cremes. Die Pflegeprodukte sollte man allerdings zweimal täglich auftragen - am besten mit kreisenden Bewegungen, um die Durchblutung zu verbessern. Roller oder Handschuhe können die Wirkung ebenfalls steigern.

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