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06/12/2015 07:31 CET | Aktualisiert 06/12/2016 06:12 CET

Hundeversicherung: Schutz kann existenzsichernd sein

Morsa Images via Getty Images

Die Deutschen gelten als sehr sicherheitsbewusst, sodass jeder Bundesbürger durchschnittlich über 1.500 Euro im Jahr an Versicherungsprämien zahlt. Viele Verbraucher haben sich beispielsweise bereits für eine Privathaftpflichtversicherung, eine Lebensversicherung und für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden.

Was allerdings die Absicherung von Risiken angeht, die im Zusammenhang mit einem Hund als beliebtem Haustier angeht, mangelt es oftmals noch erheblich.

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Dabei gibt es am Markt schon seit vielen Jahren mehrere spezielle Versicherungen, die insbesondere auf Haustiere zugeschnitten sind. Leider werden Risiken, die im Zusammenhang mit dem Hund stehen, häufig nicht beachtet oder verharmlost.

Dabei kann beispielsweise ein Schaden, der durch den Vierbeiner verursacht wird, genauso dramatische finanzielle Folgen haben, als wenn der Hundebesitzer selbst der Verursacher wäre. Ferner kann die Erkrankung des besten Freundes des Menschen in schlimmeren Fällen Kosten von mehreren Tausend Euro verursachen.

Spezielle Hundeversicherungen im Überblick


Am Markt gibt es mittlerweile diverse Versicherungsarten, die in den großen Bereich der Tierversicherungen fallen.

Dabei geht es insbesondere um die Absicherung von Hunden, da es sich dabei nicht nur mit um das beliebteste Haustier der Deutschen handelt, sondern das mögliche Schadenpotenzial und finanzielle Risiko am höchsten ist.

In der Übersicht sind es insbesondere die folgenden Versicherungen, die in dem Zusammenhang angeboten werden:

  • Hunde-Haftpflichtversicherung
  • Hunde-Krankenversicherung
  • Hunde-Operationsversicherung

In den folgenden Abschnitten sollen diese Versicherungsarten etwas näher erläutert werden, damit auch Sie als Hundehalter nicht nur den Bedarf der jeweiligen Versicherung erkennen, sondern auch über die Vorteile informiert sind.

Hunde-Haftpflichtversicherung kann finanzielle Existenz sichern


Während die meisten Bürger erkannt haben, dass die Privathaftpflichtversicherung sehr wichtig ist, verzichten nach wie vor einige Millionen Hundehalter auf eine spezielle Hundehaftpflichtversicherung.

Diese ist jedoch genauso notwendig, denn Schäden, die der Hund an anderen Tieren, Personen oder Sachen verursacht, sind nicht über die gewöhnliche Privathaftpflichtversicherung des Hundehalters abgedeckt. Dabei können im Prinzip genauso hohe Schadenssummen anfallen, als wenn der Hundebesitzer den Schaden selbst herbeigeführt hat.

Oftmals argumentieren Hundehalter so, dass ihr Haustier gut erzogen ist, sodass er keinen mutwilligen Schaden an anderen Vierbeiner oder Personen verursacht.

Diese Annahme ist jedoch insoweit falsch, als dass es in den meisten Fällen gar nicht um Schäden geht, die der Hund absichtlich herbeigeführt hat.

Missgeschicke können teuer werden!


Vielmehr stehen solche Gefahren im Vordergrund, die selbst bei bestens erzogenen Hunden nicht auszuschließen sind. So besteht zum Beispiel immer das Risiko, dass Sie beim Gassi gehen einmal unachtsam sind, der Hund sich von der Leine losreißt oder auf andere Art und Weise auf die Straße läuft und so einen schweren Verkehrsunfall verursacht.

In diesem Fall wären Sie als Halter in vollem Umfang haftbar. Sind dann beispielsweise Personen verletzt worden oder hat der Unfall noch tragischere Folgen, können Schadenssummen von teilweise über 100.000 Euro daraus resultieren. Solche und andere Gefahren lassen sich mit der Hundehaftpflichtversicherung bestens absichern.

Da es zahlreiche Angebote in diesem Segment gibt, ist es empfehlenswert, diese miteinander zu vergleichen.

Wer diese durchaus aufwändige Arbeit scheut, der findet beispielsweise in einem Versicherungsmakler eine sehr gute Alternative, da dieser im Sinne des Kunden handelt und die besten Angebote im Bereich der Hunde-Haftpflichtversicherung findet.

Hunde-Krankenversicherung und Hunde-Operationsversicherung


Beim Hund besteht ein Risiko für den Halter nicht nur darin, dass der Vierbeiner einen Schaden verursacht, für den er haftbar zu machen ist, sondern natürlich können die Haustiere auch einmal krank werden. Die meisten Erkrankungen können glücklicherweise schnell und einfach behandelt werden, jedoch trifft dies leider nicht immer zu.

Insbesondere bei Krankheiten, die schwer sind oder eine dauerhafte Behandlung erfordern, können für den Hundehalter nicht selten Tierarztkosten von mehreren Tausend Euro entstehen. Nicht jeder Hundehalter hat jedoch die finanziellen Mittel, um diese Rechnungen dann zu bezahlen.

Daher bietet es sich an, auch hier einen gewissen Schutz zu nutzen, den eine Hundekrankenversicherung bietet. Diese Versicherung funktioniert im Prinzip genauso wie die private Krankenversicherung für Herrchen und Frauchen. Je nach Tarif und Angebot übernimmt die Hundekrankenversicherung sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung des Hundes anfallen.

Hunde-OP-Versicherung als günstigere Alternative


Da die Hunde-Krankenversicherung als Krankenvollversicherung nicht für alle Hundehalter erschwinglich ist, bietet sich als Alternative eventuell eine sogenannte Hunde-Operationsversicherung an.

Im Unterschied zur Krankenvollversicherung für den Hund trägt diese Versicherung ausschließlich solche Kosten, die im Zusammenhang mit einer aus medizinischer Sicht notwendigen Operation des Hundes anfallen.

Da jedoch vor allem Operationen zu den größten Kostenfaktoren im Bereich der Behandlung des Hundes gehören, kann auch die Hunde-Operationsversicherung schon einen sehr effektiven Schutz bieten. Darüber hinaus ist der zu zahlende Beitrag deutlich geringer als bei der Vollkrankenversicherung für Hunde.

Auch bei der Hunde-Krankenversicherung und bei der Hunde-Operationsversicherung gibt es zahlreiche Angebote am Markt, sodass es sich wiederum lohnt, auf die Hilfe eines Experten zurückzugreifen. Der Vorteil besteht schlichtweg darin, dass beispielsweise ein Versicherungsmakler nicht nur neutral und unabhängig von speziellen Anbietern arbeitet, sondern durch die langjährigen Erfahrungen spezielle Kenntnisse zu Tarifen und Vertragsklauseln hat, sodass der Kunde letztendlich den bestmöglichen Schutz genießen kann.

Fazit: Auch den Hund bestmöglich absichern


Die finanziellen Risiken, die im Zusammenhang mit dem Halten eines Hundes entstehen, werden nach wie vor von vielen Hundebesitzern unterschätzt. Dabei bieten sich mit der Hundehaftpflicht- und der Hundekrankenversicherung spezielle Versicherungen an, mit denen zahlreiche Risiken finanzieller Art schon zu Jahresbeiträgen von insgesamt unter 300 Euro abgesichert werden können. Demzufolge ist es empfehlenswert, sich zumindest einmal intensiver mit dem Thema Hundeversicherungen auseinander zusetzen.

(Auch auf Huffington Post)

Video: Diese rührende Werbung ist der beste Beweis, dass Hunde die besten Freunde sind

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