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15/04/2016 16:10 CEST | Aktualisiert 16/04/2017 07:12 CEST

Zwei von OK Kid CD Kritik

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Vor drei Jahren erschien das selbstbetitelte Album „OK Kid" von der gleichnamigen Band, kürzlich erschien das Nachfolgealbum „Zwei". Zwischendrin war man aber nicht untätig, denn es erschien die EP „Grundlos". In die Welt von „Zwei" bittet uns der Song „Blüte dieser Zeit", die immer noch blüht.

Weiter geht es mit „Ich kann alles" - wenn man mal an sich selbst zweifelt, passt der Song sicherlich auch dafür. Schon 2015 erschien das „Gute Menschen"-Video und zeigt die politische Haltung der Band auf. „Es ist wieder Februar" berührt durch eine gewisse Tristesse um des Monats Trostlosigkeit. Kann ich nachvollziehen. Herbst und Winter sind irgendwie schon immer Pfui gewesen für mich. Sommer ist der Gewinner - zumindest meines Herzens.

„Bank" scheint die Stütze einer langjährigen Freundschaft zu thematisieren, während „5. Rad am Wagen" eher - naja, genau das besingt. Ein gewisses möglicherweise - wahrscheinlich sogar - ungewolltes Außenseitertum. Megaloh als Gast ist mit dabei. Beides Stücke die mir thematisch ziemlich gut gefallen und (unfreiwillig) auch liegen.

Die andere Hälfte des Longplayers ist thematisch wie musikalisch ähnlich abwechslungsreich. Zu den Stücken gehören hier „Bombay Calling", „Wisch & Weg", „U-Bahnstation", „Kaffee Warm 3", „Euforia" und „Erinnert".

Auch das Cover ist gut durchdacht und schickt mehrere Interpretationsmöglichkeiten hinaus in die weite Welt. Abgetrennter Zeigefinger zeigt, dass genau dieser - erhobene - Zeigefinger hier fehlt. Der übrigbleibende Mittelfinger zeigt die Wut auf - in visueller Form. Musikalisch ist hier alles ziemlich smooth / relaxt während der Texte ziemlich abwechslungsreich sind. Ein Album, das definitiv Spaß macht und seine Hörer finden wird.

Hier könnt ihr das Album kaufen.