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10/02/2016 12:55 CET | Aktualisiert 10/02/2017 06:12 CET

XX von Emil Bulls CD Kritik

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Im Jahre 1995 gründete sich eine Band, die den Namen Emil Bulls trägt. Sie existiert noch heute. 20 Jahre später erscheint ein neues Album namens „XX" um Sänger Christoph „Christ" von Freydorf, Bassist Jamie „Citnoh" Richardson, den Gitarristen „Stephan Karl „Moik" und Andy Bock sowie Drummer Manu Lotter.

„XX" ist kein normales und auch kein richtiges neues Album im ursprünglichen Sinn. Es ist aber auch keine normale Best-of. Es gibt zwei CDs, beide die gleiche Tracklist und dennoch ist es wortwörtlich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Oder wie in diesem Fall: Candlelight und Hellfire. Romantik und ein volles Brett.

Das volle Brett kennt man schon. Die normale Version des jeweiligen Stücks. Candlelight ist alles auf soft-romantisch getrimmt und kommt ohne jegliche Wutausbrüche und harten Riffs aus. Das klingt interessant, ist aber nicht für jeden etwas und auch nicht für jede Stimmung geeignet. Das habe ich speziell gestern und heute gemerkt. Keine Lust auf Candlelight oder Hellfire, teilweise änderte sich das nach einer Stunde wieder.

Die Emil Bulls machen es mir mit „XX" nicht einfach. Man kann das Album nicht einfach verwerfen mit den Worten „schlecht", „unterdurchschnittlich", „langweilig" et cetera. Aber ich springe auch nicht vor Freude auf. Dazu muss ich allerdings sagen: neuere Alben haben es mir echt schwer gemacht. Ich glaube, das aktuelle Werk „Sacrifice To Venus" konnte mich wieder überzeugen (8 von 10 Punkte). Daran kommt „XX" nicht ganz, es ist aber auch eben kein Durchschnitt. Fans werden es sicherlich mit Begeisterung entgegennehmen. So eine Candlelight-Version ist dennoch eine nette Sachen, wenngleich auch keine absolute Neuigkeit mehr.

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