BLOG
15/03/2016 05:05 CET | Aktualisiert 16/03/2017 06:12 CET

Voices of Fire - Van Canto - Metal Vocal Musical CD Kritik

oliver lippert

Van Canto ist mir schon mehrere Jahre ein Begriff, sieben, acht sind es bestimmt, und nun folgt mit dem neuen Crossmedia-Projekt Van Canto - Metal Vocal Musical eine weitere Schaffensphase der Band.

Erscheinen wird das Album am 11. März 2016 und nennt sich „Voices of Fire". Das Label wird hier für earMUSIC sein. Am 17. März erscheint der Roman „Feuerstimmen" im Piper Verlag von Christoph Hardebusch, einen Tag später das Hörbuch via earMUSIC das von Leadsänger Sly eingelesen wurde.

Mit auf dem Album sind neben den London Metro Voices auch John-Rhys-Davi zu hören. Letzterer spricht den Prolog und den Epilog sowie zwischendurch noch einige Spoken Word-Parts.

Wenn Van Canto anfangs hauptsächlich wegen ihren Metal-a-cappella von eben Metal-Klassikern bekannt wurde und immer noch ist, entwickelte man eigene Stücke und hat jetzt sogar ein Metal Musical auf dieser Basis geschaffen, das Teil eines größeren Projekts ist.

So wie auch die eigenen Stücke noch nach Metal geklungen haben, so tun es die neuen Stücke ebenfalls. Sie sind im Sinne vieler Fantasy-Spieler geschrieben und haben mit einigen großen Platten etwas gemeinsam.

Nicht zwingend musikalisch, denn wenn es aufgrund der Cover-Versionen nur schlecht zum Vorschein kam oder kommen konnte, sollte es jetzt jedem klar sein: Hier gibt es ein großes eigenständiges Projekt was seinesgleichen sucht. Ich tue mich sonst nicht schwer Vergleichsmöglichkeiten zu finden. Hier schon eher. Daher unterlasse ich es und lasse der Fantasie ihren Lauf.

Wer ein One-Hit-Wonder sucht ist hier ziemlich falsch. Versprochen. Mit „Dragonwake" ist der Band ein Überhit gelungen - auch wenn es schwer fällt ein einzelnes Stück hervorzuheben. Aber, hier ist etwas enthalten, eine Melodie, ein Sog und Drive, der es echt in sich hat.

„Somehow I know you..." ab dem ersten Mal, wenn diese Zeilen auftauchen, war der Ohrwurm garantiert. Und ich denke, ich werde nicht der einzige sein, der den Track für lange Zeit nicht mehr aus den Ohren bekommt. Großartig Platte!

Auch auf HuffPost:

Lesenswert: