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08/04/2016 06:25 CEST | Aktualisiert 09/04/2017 07:12 CEST

Verfallen, Teil 2: Fassaden von ASP CD Kritik

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Im Oktober letzten Jahres gab es mit „Verfallen, Folge 1: Astoria" den ersten Teil dieser Saga aus der Feder vom Erfinder des Gothic Novel Rocks ASP. Am 1. April 216 ist mit „Verfallen, Teil 2: Fassaden" der zweite erschienen. Auch wenn der Datum passen würde, ist es alles andere als ein Aprilscherz.

Für diese Geschichte, die ursprünglich exklusiv von Autor Kai Meyer geschrieben wurde und letztendlich als Inspiration diente, verschob ASP sogar die Fortsetzung seines „Fremder-Zyklus" um kurze Zeit. Schon der erste Teil spielte im Jahre 1915 erbauten Hotel Astoria in Leipzig. Das einst luxuriöse Gebäude steht seit zwei Jahrzehnten leer.

Die Geschichte um Paul dreht sich wieder und immer tiefer ins Geschehen. Die Platte ist nicht ohne Grund mit „Fassaden" betitelt. Denn wir werden hier hinter vielen Blicken (müssen), doch ob uns gefällt was wir sehen wird jeder für sich selbst entscheiden müssen.

Wie soll es auch anders sein? „Verfallen, Teil 2: Fassaden" verursacht ebenfalls eine interessante Mischung an Gefühlen in einem. Oftmals schwingt ein Hauch Melancholie mit in den Melodien und in der Stimmfarbe. Doch schon der erste Song zeigt man kann auch anders: „Fortsetzung folgt 2 (Vorspann)" heißt das gute Stück. Es macht außerdem klar: Man will die Fans zwar entfachen aber kein zweites „Brennen", gemeint ist hier „Ich will brennen", schreiben. Doch fortan geht es mit schwunghaft weiter. Und mit schwunghaft meine ich eher sprunghaft bezüglich der vermittelnden Gefühle.

Mit mehr als einer Stunde Material und den verschiedenen Stücken, gibt es mit „Verfallen, Teil 2: Fassaden" nicht nur eine Mischung aus verschiedenen Gefühlen serviert, sondern auch ein weitere Stück brillianter Musik aus dem Hause ASP.

Hier könnt ihr das Album kaufen.

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