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18/10/2015 11:49 CEST | Aktualisiert 18/10/2016 07:12 CEST

Verfallen, Folge 1: Astoria von ASP CD Kritik

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Das letzte Release, was ich von ASP im Kopf habe, ist „Per aspera ad aspera", eine Best-of zum 15-jährigen Bandjubiläum. Nun ist „Verfallen - Folge 1: Astoria" im Player und läuft da schon seit Donnerstag rauf und runter. Ich höre nichts anderes mehr. Erschienen ist das Werk am 16. Oktober 2015 und verarbeitet musikalisch wieder verschiedene Genreschubladen.

Der geplante „Astoria"-Zweiteiler startet mit diesem Release und wird auch abgeschlossen bevor es mit dem „fremder"-Zyklus weitergehen wird. Als Inspiration diente die exklusiv verfasse Kurzgeschichte mit dem Titel „Das Fleisch der Vielen" von Autor Kai Meyer.

Hotel Astoria

Das Hotel Astoria wurde im Jahre 1915 gebaut und stellte ein luxuriöses Zentrum des Leipziger Nachtlebens dar. Die vor mir liegende Edition beinhaltet noch eine Bonus-CD mit je zwei Lesungen von Kai Meyer plus zwei akustische ASP-Songs. Außerdem gibt es hier noch eine Geschichte dazu, die mir während das Album lief eine Schauer über den Rücken gejagt hat.

ASP gelingt hier der Spagat zwischen den verschiedenen musikalischen Einflüssen sehr gut und makellos. Das Layout und die Bilder ergänzen die düstere Stimmung die auf dem Album stark präsent ist. Einiges klingt aufmunternd, euphorisch, was normal ist, sobald man sich in einem Aufbruch befindet, wie manche Personen über die gesungen wird und auf Neues hoffen. Etwas, was positiven Schwung in das eigene Leben bringt.

Mühevolle Kleinstarbeit

Ebenso wie der musikalische Spagat gelungen ist, passt die Aussage auch auf die Texte. Zwischen der Kurzgeschichte zu den Musiktexten Asps und natürlich untereinander, also, zwischen den einzelnen Liedtexten. Alles scheint hier komplett ausgearbeitet worden zu sein in mühevoller Kleinstarbeit, denn auch der visuelle Aspekt passt hier sehr gut.

Ein Album, das nicht nur die ASP-Fans zufriedenstellen wird, sondern auch Literatur-Freunde zusätzlich einige spannende Momente bescheren wird (Stichwort: Bonus-CD; natürlich auch die Kurzgeschichte im Booklet neben all den Texten). Tolles Album, bin schwer begeistert!

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