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17/08/2015 04:55 CEST | Aktualisiert 17/08/2016 07:12 CEST

Venom von Bullet For My Valentine CD Kritik

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Bereits während der Aufnahmen passierte etwas, wo man meinen könnte, das wird erstmal nichts mit einen neuen Album: der Bassist Jason „Jay" James stieg im Februar während der Studio-Aufnahmen aus. Rund drei Monate später wurde mit Jamie Mathias der Ersatz samt Albumtitel, Veröffentlichungsdatum sowie die Veröffentlichung der ersten Single „No Way Out" bekanntgegeben.

Viele Bands hätten sich von diesen Tatsachen gehörig abschrecken lassen. Die Waliser von Bullet For My Valentine haben das alles aber konsequent durchgezogen. Und Matt Tucker hat, laut Info, die Bass-Gitarre eingespielt auf dem Album.

Mit „V" beginnt die Platte - ebenso wie die meisten aller Intros: überflüssig und einfallslos. Laut Matt Tucker soll „Venom" die härteste aller Bullet For My Valentine Platten sein. Es scheint als habe Mr Tucker die anfänglichen Platten vergessen. Aber zugegeben: „Venom" ist besser als „Temper Temper" und „Fever". Was allerdings auch keine allzu große Hürde war.

An alte Qualitäten - das nehme ich mal vorweg - erinnern nur zwei Stücke „You Want A Battle (Here's A War)" und „Pariah". Also, Track 5 und den letzten Song merken. „No Way Out", damit beginnt die Platte, Intro außen vor gelassen, eigentlich, kann man sich schenken. Leider, und das muss ich einfach mal so sagen, erinnert nur selten was an alte Zeiten und die damaligen Qualitäten von den Eps „Tear's Don't Fall" und „Hand of Blood" oder dem Album „The Poison".

Es ist also kein großes Wunder, das die beiden Stücke „You Want A Battle (Here's A War)" und „Pariah" so dermaßen hervorstechen. Die zwei Songs schreien förmlich danach und es ist - ausnahmsweise - gerechtfertigt.

Vor allem, wenn man sich die restlichen Lieder als Vergleich heranzieht. Dann zuckt man mit den Schultern, weiß, dass die beiden letzten Alben übertroffen wurden aber es sicherlich auch nicht das härteste Album von Bullet For My Valentine ist oder sein wird. Es geht aber auch viel schlechter und auch besser. Wenigstens sind die Waliser wieder im Mittelfeld angekommen.

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