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12/01/2016 06:19 CET | Aktualisiert 12/01/2017 06:12 CET

Varg - Das Ende aller Lügen CD Kritik

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Drei Jahre nach „Guten Tag" gibt es von der deutschen Band Varg einen neuen Output namens „Das Ende aller Lügen". Dieses Mal allerdings mit einer Besonderheit: Es gibt zwei Versionen. Eine deutschsprachige („Das Ende aller Lügen") und eine englische („The End of All Lies").

Das Cover ist ziemlich martialisch wie auch alle Songs. Verwunderlich ist nur das Intro, das aus Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator" stammt und von der Menschlichkeit, Zusammenhalt und weiteren positiven Dingen handelt. Ganz anders als das Cover und die Texte. Martialisch wird auf ersterem die Kehle eines Menschen durchgeschnitten. Die Texte handeln von düsteren Themen - Pest zum Beispiel.

Und alles steht im starken Kontrast zur Rede. Die - wenn man das große Ganze betrachtet - völlig willkürlich und zusammenhangslos erscheint. Da würde sich der gute Charlie Chaplin wohl mehrfach in seiner Ruhestätte umdrehen so aufwühlend muss das wohl für ihn sein.

Musikalisch ist man ziemlich vom Pagan Metal weg und hat Modern Metal für sich gefunden genau so wie Momente sogenannter Neue Deutsche Härte-Musik wie in „Achtung" zu hören. Der Rest nutzt eher den Modern Metal für sich kombiniert mit einiges an Melodie. Manchmal geht es ein bisschen schneller zur Sache. Aber was sagt das schon über die Qualität der Musik und der Texte aus? Richtig. Wenig bis nichts.

Eigentlich hätte ich mir das Album auch sparen können. Es sagt wenig aus und scheint eher martialisch ausgerichtet zu sein. Charlie Chaplins Rede erscheint als Versehen und wenig Lust, was passendes zu suchen oder zu schreiben.

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