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26/12/2015 09:20 CET | Aktualisiert 26/12/2016 06:12 CET

Transmetropolitan, Bd. 4: Die Spinne im Netz von Warren Ellis Comic Kritik

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Auf dem Buchrücken von "Transmetropolitan - Die Spinne im Netz" prankt in gelben Lettern: "Die Wahrheit tut weh". Das ist keine neue Feststellung, wenn es um den Outlaw-Journalisten Spider Jerusalem geht.

In Band 3 hat man erahnen können, was in dem nachfolgenden Band passieren könnte. Die Sachen sind eingetreten. Nur viel unangenehmer als erwartet. Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich mich hätte darauf einstellen können und die Fantasie ruhig freien Lauf geben könnte. Damals. Heute bin ich schlauer. Spider Jerusalem ebenfalls.

Der Outlaw-Journalist war den Mächtigen und Reichen schon immer ein Stachel im Fleisch. Doch nun ist der neue Präsident der Vereinigten Staaten sein Feind. Ein Mann, der verrückter als eine tollwütige Klapperschlange ist und mindestens doppelt so bösartig.

Seine treuen - aber verkommenen - Assistentinnen stehen Spider Jerusalem auch im vierten Teil treu zur Seite. Selbst wenn es im Untergrund ist. Keine Vergünstigungen, alles rau, stets in Gefahr. Doch Spider Jerusalem arbeitet an seinem neuen und wahrscheinlich größten Coup.

Mit "Transmetropolitan - Die Spinne im Netz" liegt der vierte Teil dieser Serie aus der Feder von Warren Ellis vor. Schon die ersten drei Bände habe ich sehr genossen.

Was soll ich sagen? Der vierte Band ist höllisch gut - zumindest für den Leser. Der Protagonist samt seinen Weggefährten findet es wahrscheinlich weniger lustig.

Warren Ellis hat als Autor und Darick Robertson als Zeichner haben wieder großartige Arbeit geleistet. Ich würde gerne sofort mit dem fünften Band "Höllenfahrt" weiter machen aber da muss ich mich wohl noch gedulden.

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