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27/12/2015 10:37 CET | Aktualisiert 27/12/2016 06:12 CET

Sherlock Holmes, Bd. 3: Der Wille des Toten von George Mann Buchkritik

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Ein wohlhabender älter Mann stürzt in den Tod, sein Testament unauffindbar. Ist es ein tragisches Unglück, was hier geschah oder ein heimtückischer Mord? Der Neffe des Toten sucht Sherlock Holmes auf und bittet den Detektiv mit seinen deduktiven Fähigkeiten um Hilfe.

Ohne das Testament droht dem Mann ein Leben in Armut. Entsprechend verzweifelt ist er auch. Doch gerade als Holmes und Watson die Ermittlungen aufnehmen wollen, erscheint ein weiterer Akteur auf dem Spielfeld und stellt alles auf den Kopf.

Unterdessen ist Inspektor Charles Bainbridge damit beschäftigt eine mysteriöse Diebstahlreihe von den Eisenmännern aufzuklären. Bei den Gerätschaften, Eisenmännern, handelt es sich um dampfbetriebene, mechanische Riesen, die eine ungeheure Kraft haben und zielstrebig auf die Beute zu gehen - ohne sich von irgendwas oder irgendwem aufhalten zu lassen. Alle Versuche dieser Art sind klägliche gescheitert.

Die ersten beiden Sherlock Holmes-Romane aus dieser Reihe im Verlag Panini Books wurden von Guy Adams verfasst und waren schon zum Erscheinungsdatum gut. Ich habe erst später realisiert, dass es sich hier um ein Buch aus der Reihe handelt aber von einen anderen Autor geschrieben wurde. George Mann nämlich.

Der Leser hat seine Mühe und Not mit Elan, geschmeidig von Spannungsbogen zu Spannungsbogen zu hüpfen, während sich die Geschichte immer weiterentwickelt und George Mann ein immer größer Netz aus Intrigen spinnt. Aber Holmes wäre nicht Holmes, Deduktion nicht Deduktion, wenn sich damit nicht einige Schlussfolgerungen ziehen lassen.

Die beiden Fälle sind am Ende gelöst. So viel sei verraten. Aber wie und auf welch unverschämt einfache Weise, zumindest wenn man es später liest, ist schon echt beeindruckend. George Manns Werk, und der dritte Roman aus dieser Reihe mit Namen "Der Wille des Toten", haben mich gänzlich überzeugt und gefällt mir auch weitaus besser als die vorangegangenen Teile. Was nicht heißen soll, dass die schlecht waren - im Gegenteil. Ein Muss für alle Sherlock Holmes Fans.

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