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06/03/2016 11:16 CET | Aktualisiert 07/03/2017 06:12 CET

Polar von His Statue Falls CD Kritik

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His Statue Falls habe ich zum ersten Mal 2012 mit „Mistaken For Trophies" gehört und fand das Album, sofern ich mich richtig erinnere, zumindest gut. 2013 erschien die EP „I Am the Architect", die ich bewusst übersprungen habe, weil ich EPs wie Singles eigentlich nichts abgewinnen kann. Das liegt unter anderem an den modern gewordenen Glauben, das zehn Songs ausreichen und dann ist da noch ab und an mindestens ein Instrumentalstück dabei, das ich nicht mal als Song ansehe. Genau so wenig wie Intro und Outro. Demzufolge liegt mir hier ein Album mit 9 Stücken und einem Instrumental vor. Insgesamt kommt „Polar" auf eine Spielzeit von 30-31 Minuten, was wohl für eine Was-auch-immer-core-Platte ausreichend ist. Für mich wird ein Album erst bei 35-40 Minuten attraktiv von der Spielzeit her. Das und darüber hinaus ist eine angenehme und angemessene Spielzeit.

His Statue Falls präsentieren dem geneigten Hörer hier ihre spezielle Mischung aus melodischen Gitarren-Sounds, Growls und cleanem Gesang und elektronischen Einsprenkseln. Das macht das irgendwie attraktiv. Und für mich - auch wenn ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Bands besteht - ist es eine Erinnerung an Enter Shikaris Album „Take to the Skies", wie ich finde, das beste der Engländer. His Statue Falls erinnern mich beizeiten an die entsprechenden Stücke, weil sie ebenso melodisch auf ihren Alben klingen wie die Band aus UK, für die HSF mal Support waren. Daher ist die Nähe kein Wunder beziehungsweise dass die Truppe so gut als Support gepasst hat. Alles in allem ein gutes Album mit Hit an Hit. Fans werden es lieben.

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