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10/10/2015 13:17 CEST | Aktualisiert 10/10/2016 07:12 CEST

Pitbull - Dale CD Kritik

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Im Jahre 2014 erschien „Globalization", was, wenn ich mich nicht irre, nicht nur bei mir wenig Anklang gefunden hat. Im Juli 2015 erschien mit „Dale" das neue Pitbull-Album mit spanischen Stücken oder wie im Falle des „Como Yo Le Doy"-Remixes in Spanglish, einer Mischung aus Spanisch und Englisch.

Und was passt zu spanischen Texten am besten, abgesehen von einem typischen Pitbull-Sound? Genau, lateinamerikanische Rhythmen, Musik, Elemente et cetera. Und genau das hat der Pitbull hier auf „Dale" gemacht beziehungsweise (auch) seine Produzenten.

Die zahlreichen Gäste tun ihr übriges dazu und machen das gesangstechnisch facettenreicher. Die typischen Pitbull-Elemente, die man von „Armando" her kennt, EDM und Southern Hip Hop, sind hier nahezu komplett weggefallen und machen Platz für einen stärkeren Latin-Sound.

Anders als jedoch bei „Globalization" gibt es auf „Dale" tatsächlich einige Stücke, die tanzbar sind und einem Hit nahe kommen. Näher jedenfalls als viele andere Stücke, die ich in den letzten ein, zwei Jahren von dem Sänger gehört hatte.

Die Gäste sind alle spanischsprachig, Pitbull selbst frischt das (zu)mindest(ens) mit Spanglish auf. Und abgelöst wird eine Strophe meistens von einem sehr eingängigen Refrain. Wie zum Beispiel bei „Piensas (Dile la verdad)", dem ersten Song auf diesem Album. Ich sollte allerdings auch berücksichtigen / erwähnen, das Latin-Sound eigentlich so gar nicht meine Musik ist. Dafür nehme ich hier einige ziemlich positive Wörter in den Mund. Was bedeutet: Menschen, die mit Pitbull etwas anfangen können und Latin-Sound sowie die typischen Elemente von Pitbull gut finden, denen wird „Dale" sicherlich auch noch ein Ticken besser gefallen als mir.

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