BLOG
27/09/2015 07:37 CEST | Aktualisiert 27/09/2016 07:12 CEST

Phrasenmäher - Wir wären dann so weit CD Kritik

2015-09-26-1443264944-419213-PhrasenmherWirwrendannsoweit.jpg

Am 17. Januar 2014 erschien mit „9 Hits, 3 Evergreens" das Vorgänger-Album von „Wir wären dann so weit", das am 2. Oktober 2015 erscheinen wird (ein etwa anderes Interview mit der Band gibt es hier). Im letzten Jahr war ich von Phrasenmäher angetan, habe von ihr noch nie vorher was gehört und als gute Neuentdeckung verbucht. Konnte kaum besser sein, dachte ich mir.

Noch im letzten Jahr erreichte die Fans der Aufrufe für ein Crowdfunding aus dem Hause Phrasenmäher. Was? Live-DVD? Nein! Neues Album. Krass. Das andere ist doch erst erschienen?! Anscheinend hat die Band keine Schreibblockade oder ähnliches. Aber: Kann das dann noch gut werden? Nicht vielleicht zu schnell?

Ich höre seit einigen Wochen das Album immer mal wieder. Und was soll ich sagen? Das Potential für Hits hat die Band anscheinend für sich gepachtet. Eingängige Stücke nahezu am laufenden Band. Warum nahezu? Einiges braucht ein wenig mehr Zeit oder ich mag nur einige Sequenzen aus dem Song. Das passiert den besten Bands. „Peter P. Mag die 90er" ist so ein Track. Oder „Schleife".

Die Platte startet aber mit „Passive-Aggressive", „Der ganze Osten heißt Mandy" und „Klette sich wer kann". Alles gute Stücke. Sehr guter Start. Kann man so machen. Auch das melancholisch angehauchte „Das Basilikum ist tot" ist hervorragend. „Morgensport" kann man hören, bevorzuge aber „Da war nix" oder „Godzilla" sowie „Nein, du" und „Bordsteinbier". Die Menge an Hits muss man erstmal schaffen. Schaffen nicht mal die ganz Großen.

Phrasenmäher haben mit „Wir wären dann so weit" einen guten Nachfolger geschaffen, der sich nicht zu verstecken braucht.

Zum Reinhören hier aktuelle Videos:

Lesenswert:

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite