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17/04/2016 14:55 CEST | Aktualisiert 18/04/2017 07:12 CEST

Phenotype von Textures CD Kritik

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Textures. Ja, nehme ich mal mit, dachte ich mir. Gesagt, getan. Die aus Tilburg (Niederlande) stammende Band müsste mir zum ersten Mal zu „Drawing Circles" begegnet sein und danach weiß ich auch nicht mit Sicherheit. Ist also gut möglich, das „Phenotype" erst der zweite Longplayer im Player ist.

„Drawing Circles" fand ich damals entsprechend gut, so dass ich die Band jetzt in Erwägung ziehe für eine weitere Platte. Ist ja nicht immer so. Ihr kennt das. Mittlerweile sind Textures auch bei Nuclear Blast und nicht mehr bei Listenable Records. Auch das ist ein weiterer Anlass gewesen. Aber nur ein eher verhältnismäßig geringer Grund aber eben vorhanden.

Vergleichbar waren Textures damals schon nicht. Die eine Band lässt Growls vermissen, die eine den Djent-Touch, die anderen singen nicht oder nur. Irgendwas war immer. Obwohl sich das nach einem wahren Traum für mich anhört, ist die Platte irgendwie schwer zugänglich. Der einzige Ruhepol ist das instrumental gehaltene „Zman", ansonsten geht es musikalisch wie gesangstechnisch brachial zur Sache.

Die cleanen Vocals sind nur zur Abrundung gedacht. Daran sollte man sich auf keinen Fall gewöhnen, auch wenn sie interessant sind und im ersten Moment wie eine Erholung von dem „Krach" erscheinen. Umso schockiert wird man sein, wenn es genau so brachial nach den cleanen Gesangsparts weitergeht.

Die Entwicklung von Textures ist auf jeden Fall interessant. Mag für die Musikrichtung üblich sein aber meinetwegen können irgendwann deutlichere Melodien einfließen. Sonst wäre ich vielleicht irgendwann froh nur zwei oder drei Alben zu haben. Ansonsten ein gutes Stück Musik.

Hier könnt ihr die CD kaufen.

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